Zu laut für unsere Ohren? Warum der Schutz unseres Gehörs heute wichtiger denn je ist
29. April 2026 – (Innsbruck, Österreich): Lärm tut weh und schädigt unser Gehör oft lange, bevor wir es merken. Ob Verkehr, laute Arbeitsplätze, Konzertbesuche oder Kopfhörer: Dauerlärm belastet unseren Alltag zunehmend und erhöht das Risiko für Lärmschwerhörigkeit. MED-EL macht anlässlich des Internationalen Tags gegen Lärm auf die folgenschweren Auswirkungen von Lärm aufmerksam, einer der weltweit häufigsten und gleichzeitig vermeidbaren Ursachen für Hörverlust.
- Laute Welt: Unser Alltag wird immer lauter und belastet unser Gehör zunehmend.
- Vorbeugen wirkt: Schon kleine Verhaltensänderungen können Hörschäden verhindern.
- Sensibilisierung und Früherkennung: Regelmäßige Hörchecks helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leben mehr als 430 Millionen Menschen mit einem beeinträchtigenden Hörverlust; mehr als eine Milliarde junger Menschen ist durch zu laute Musik und ungesunde Hörgewohnheiten gefährdet. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnten bis 2050 weltweit rund 700 Millionen Menschen eine Hörhilfe benötigen. „Lärmbedingte Hörschäden treten schleichend auf und bleiben lange unbemerkt. Das macht sie so gefährlich“, erklärt Dr. Patrick D’Haese, Corporate Director of Awareness and Public Affairs bei MED‑EL. „Wenn Betroffene Veränderungen wahrnehmen, ist es meist schon zu spät. Lärm verursacht irreversible Hörschäden.“
Alltagslärm mit langfristigen Folgen
Nicht nur laute Konzerte stellen ein Risiko dar. Bereits wiederholte Belastungen über 85 Dezibel (dB), etwa durch Verkehrslärm, Baustellen oder laute Kopfhörernutzung, können die empfindlichen Sinneszellen in unserem Innenohr dauerhaft schädigen. Diese Zellen können sich nicht regenerieren.
Frühe Warnsignale für Hörverlust:
- Schwierigkeiten, Gespräche in lauter Umgebung zu verstehen
- Erhöhte Lautstärke bei Fernseher oder Radio
- Ermüdung und Konzentrationsmangel durch Zuhören
- Sozialer Rückzug aufgrund erschwerter Kommunikation
Da diese Symptome langsam auftreten, bleiben sie oft lange unbemerkt.
Vorbeugung: einfach und essenziell
Lärmbedingte Hörschäden könnten mit wenigen, einfachen Maßnahmen oft vermieden werden:
- Lautstärke reduzieren: Die 60/60-Regel liefert nützliche Richtwerte: Maximal 60 % Lautstärke für höchstens 60 Minuten am Stück.
- Hörpausen einlegen: Unsere Ohren brauchen Erholung, besonders nach Veranstaltungen, einem lauten Arbeitstag oder bei starkem Verkehrslärm.
- Gehörschutz verwenden: Etwa bei Konzerten, Sportevents, auf Reisen oder an einem lauten Arbeitsplatz.
- Ruheinseln schaffen: Hintergrundgeräusche zu Hause oder am Arbeitsplatz nach Möglichkeit reduzieren.
- Regelmäßige Hörtests: Früherkennung kann weitere Schäden abfedern und eine zeitnahe Hörversorgung ermöglichen.
„Als weltweit führender Anbieter von Hörimplantatlösungen wollen wir nicht nur die bestmögliche Behandlung anbieten, sondern auch Bewusstsein schaffen und Prävention stärken“, betont Dr. D’Haese. „Früherkennung spielt für den langfristigen Erhalt der Hörgesundheit eine zentrale Rolle.“
Kostenloser Hörtest als erster Schritt
Zum Internationalen Tag gegen Lärm 2026 ruft MED‑EL Menschen weltweit dazu auf, aktiv auf ihr Gehör zu achten. Ein erster Schritt kann der kostenlose Online-Hörtest von MED EL sein. Er liefert eine erste Einschätzung der Hörfähigkeit. Bei Auffälligkeiten empfiehlt sich zeitnah eine professionelle Abklärung des Hörstatus. Denn ein gesundes Gehör trägt langfristig wesentlich zu guter Kommunikation, sozialer Integration und Lebensqualität bei.
Über MED-EL
MED-EL Medical Electronics, ein führender Hersteller von implantierbaren Hörlösungen, hat es sich zum vorrangigen Ziel gesetzt, Hörverlust als Kommunikationsbarriere zu überwinden. Das österreichische Familienunternehmen wurde von den Branchenpionieren Ingeborg und Erwin Hochmair gegründet, deren richtungsweisende Forschung zur Entwicklung des ersten mikroelektronischen, mehrkanaligen Cochlea-Implantats (CI) führte, das 1977 implantiert wurde und die Basis für das moderne CI von heute bildet. Damit war der Grundstein für das erfolgreiche Unternehmen gelegt, das 1990 die ersten Mitarbeiter aufnahm. Mittlerweile beschäftigt MED-EL mehr als 3.100 Mitarbeiter aus rund 90 Nationen an 30 Standorten weltweit.
Das Unternehmen bietet die größte Produktpalette an implantierbaren und implantationsfreien Lösungen zur Behandlung aller Arten von Hörverlust. Die von uns entwickelten Hörlösungen werden in mehr als 140 Ländern implantiert. Mit Niederlassungen auf der ganzen Welt bieten wir unseren Nutzer*innen aus über 175 Ländern verlässliche Betreuung und Unterstützung. Zu den Hörlösungen von MED-EL zählen Cochlea- und Mittelohrimplantat-Systeme, ein System zur Elektrisch Akustischen Stimulation, Hirnstammimplantate sowie implantierbare und operationsfreie Knochenleitungsgeräte. www.medel.com
Über MED-EL Elektromedizinische Geräte Deutschland GmbH
Die MED-EL Elektromedizinische Geräte Deutschland GmbH wurde 1992 als erste Tochterfirma des Innsbrucker Medizintechnik-Unternehmens MED-EL Medical Electronics in Starnberg gegründet. Heute betreuen über 200 Mitarbeitende Nutzer*innen von MED-EL-Hörimplantat-Systemen sowie Beschäftigte in Kliniken, in Hörakustik- Unternehmen. und Verantwortliche im Vertriebsgebiet Deutschland, Niederlande, Finnland und den ABC-Inseln in den Niederländischen Antillen. Mehr Informationen unter www.medel.de.
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