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ideas4ears sucht wieder Kids mit Köpfchen

Nov 10, 2021

Starnberg, 09. November 2021 (ag): Pünktlich zum heutigen Welterfindertag startet er wieder: der internationale Kinder-Erfinder-Wettbewerb von MED-EL. Auch in seinem fünften Jubiläumsjahr dreht sich bei „ideas4ears“ alles um die Frage, wie das Leben von Menschen mit Hörverlust verbessert werden könnte. Bis Montag, den 17. Januar 2022 können Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis zwölf Jahren dazu ihre Erfindungen einsenden. Dem Einfallsreichtum sind dabei keine Grenzen gesetzt und alle Einreichungen werden mit tollen Gewinnen belohnt. Weitere Informationen unter www.ideas4ears.org

Hörverlust als Kommunikationsbarriere überwinden

Dass kreative Ideen von heute den Grundstein für innovative Lösungen von morgen legen können, weiß man bei MED-EL ganz genau. Schließlich beschäftigt der Branchenpionier mit Geoffrey Ball selbst einen Erfinder, der bereits als kleiner Junge überlegte, wie er seinen eigenen Hörverlust mit der modernen Technik kompensieren könnte und später das weltweit erste Mittelohrimplantat entwickelte. Nicht ganz zufällig ist er daher heute nicht nur Chief Technical Officer bei MED-EL, sondern auch der Chefjuror von ideas4ears. Doch dem führenden Hersteller von implantierbaren Hörlösungen geht es bei seinem Kinder-Erfinder-Wettbewerb um mehr als tatsächlich praktisch umsetzbare Konzepte: „In erster Linie möchten wir Kinder und Jugendliche dazu motivieren, sich kreativ mit der Alltagssituation von Menschen mit Hörverlust auseinanderzusetzen. Obwohl Inklusion in aller Munde ist, wird Schwerhörigkeit zurecht oft als die ‚unsichtbare‘ Behinderung bezeichnet. Mit ‚ideas4ears‘ wollen wir mehr Aufmerksamkeit für die Betroffenen schaffen und darüber informieren, dass es weitere Hörlösungen gibt, auch wenn Hörgeräte nicht (mehr) helfen“, so Gregor Dittrich, MED-EL Deutschland Geschäftsführer.

Einfallsreichtum und Kreativität stehen bei „ideas4ears“ im Vordergrund

Deshalb sind auch in diesem Jahr wieder alle Einreichungen willkommen, die das Leben von Menschen mit Hörverlust in jedem Alter verbessern könnten. Von der Weiterentwicklung eines bestehenden Produktes über praktische Alltagslösungen bis hin zu noch nie dagewesenen Erfindungen sind dem Inhalt und den Darstellungsformen keine Grenzen gesetzt. Dies zeigt auch die Kreation des letztjährigen deutschen Gewinnerkindes Laurin (neun Jahre) aus Düsseldorf. Seine Erfinderidee: ein Mini-Wikipedia für das Cochlea-Implantat. Genauer gesagt, handelt es sich dabei um einen in der Spule des Implantat-Systems angebrachten Mikrocomputer, über den Hörimplantat-Träger*innen Informationen zu verschiedenen Themen, wie etwa Mathematik, Deutsch, Sternbilder oder auch – aus aktuellem Anlass – Corona anhören können. Inspiriert wurde der Jungerfinder durch seine eigenen Erfahrungen mit dem Thema Hörverlust. Denn Laurin ist seit seinem ersten Lebensjahr beidseitig mit Cochlea-Implantaten versorgt. Auch wenn er dank seiner Hörimplantate ganz selbstverständlich an der hörenden Welt teilhaben kann, weiß er natürlich am besten um die täglichen Herausforderungen hochgradig schwerhöriger Menschen. „Ich hätte nie gedacht, dass ich der Gewinner sein würde. Ich hatte teilgenommen, um meine Welt etwas zu verbessern. Mein Rat für andere Erfinder ist: einfach kreativ sein – egal ob möglich oder unmöglich!“, so der ideas4ears-Gewinner strahlend.

Wer wie Laurin am Wettbewerb teilnehmen möchte, kann seine Erfinderidee in Form von Zeichnungen, Basteleien, kurzen Videos oder Collagen unter: https://www.ideas4ears.org/de/ einreichen. Jede*r Teilnehmer*in wird mit einem schönen Preis belohnt und den Gewinner*innen winken tolle Siegerprämien wie Notebooks, Tablets oder weitere Überraschungspreise.

Alle Informationen zum Wettbewerb unter: https://www.ideas4ears.org/de/ und www.facebook.com/ideas4ears

Honorarfreie Bilder und Infografiken finden Sie zum kostenfreien Download im Bildarchiv unter: http://www.comeo.de/pr/kunden/med-el/bildarchiv.html

Pressemeldung zum Download

Über HÖRVERLUST

Mehr als 5% der Weltbevölkerung - 466 Millionen Menschen - leben mit einschränkendem Hörverlust (432 Millionen Erwachsene und 34 Millionen Kinder).  Etwa ein Drittel aller über 65-Jährigen sind schwerhörig.1 Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt bei Hörverlust verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit. Dazu zählen auch Hörimplantate.1

[1]   www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/deafness-and-hearing-loss (letzter Zugriff Februar 2021)

 

Über Geoffrey Ball, Chefjuror von Ideas4ears und Erfinder der VIBRANT SOUNDBRIDGE

Geoffrey Balls außergewöhnliches technologisches Abenteuer begann im legendären Silicon Valley in Kalifornien. Jahre später führte es ihn nach Innsbruck im Herzen der österreichischen Alpen, wo er noch heute lebt und arbeitet.  Schon als Kind war Ball klar, dass Gebärdensprache, herkömmliche Hörgeräte und Lippenlesen nichts für ihn waren. Daher beschloss er, selbst nach einer Lösung für seinen Hörverlust zu suchen. Er ließ sich nie von seiner Hörbeeinträchtigung aufhalten und entwickelte sich zu einem moderen Renaissance-Wissenschaftler mit breit aufgestellten Interessen und Fähigkeiten, kombiniert mit einem unternehmerischen Talent für Innovationen.

Über MED-EL

MED-EL Medical Electronics, führender Hersteller von implantierbaren Hörlösungen, hat es sich zum vorrangigen Ziel gesetzt, Hörverlust als Kommunikationsbarriere zu überwinden. Das österreichische Familienunternehmen wurde von den Branchenpionieren Ingeborg und Erwin Hochmair gegründet, deren richtungsweisende Forschung zur Entwicklung des ersten mikroelektronischen, mehrkanaligen Cochlea-Implantats (CI) führte, das 1977 implantiert wurde und die Basis für das moderne CI von heute bildet. Damit war der Grundstein für das erfolgreiche Unternehmen gelegt, das 1990 die ersten Mitarbeiter aufnahm. Heute beschäftigt MED-EL mehr als 2200 Mitarbeiter aus 75 Nationen in 30 Niederlassungen weltweit. Das Unternehmen bietet die größte Produktpalette an implantierbaren und implantationsfreien Lösungen zur Behandlung aller Arten von Hörverlust; Menschen in 124 Ländern hören mithilfe eines Produkts von MED-EL. Zu den Hörlösungen von MED-EL zählen Cochlea- und Mittelohrimplantat-Systeme, ein System zur Elektrisch Akustischen Stimulation, Hirnstammimplantate sowie implantierbare und operationsfreie Knochenleitungsgeräte. www.medel.com

MED-EL Elektromedizinische Geräte Deutschland GmbH

Die MED-EL Elektromedizinische Geräte Deutschland GmbH wurde 1992 als erste Tochterfirma des Innsbrucker Medizintechnik-Unternehmens MED-EL Medical Electronics in Starnberg gegründet. Über 150 MitarbeiterInnen sind für Nutzer von MED-EL Hörimplantat-Systemen tätig und betreuen Kliniker, Audiologen, Techniker, Hörakustiker und Verantwortliche im Vertriebsgebiet Deutschland, Niederlande, Finnland, Luxemburg und den ABC Inseln in den Niederländischen Antillen. Mehr Informationen unter www.medel.de

MED-EL Schweiz GmbH

Im Dezember 2017 wurde darüber hinaus die MED-EL Schweiz GmbH mit Sitz in Tägerwilen im Kanton Thurgau gegründet. Diese Niederlassung ist hundertprozentiges Tochterunternehmen der MED-EL Medical Electronics in Innsbruck. Geschäftsführer der MED-EL Schweiz GmbH ist Gregor Dittrich. Das Schweizer Team ist für Nutzer von MED-EL Hörimplantat-Systemen tätig und betreut Kliniker, Audiologen, Techniker, Hörgeräteakustiker und Verantwortliche in der gesamten Schweiz. www.medel.com/ch

MED-EL Care & Competence Center GmbH

Die MED-EL Care & Competence Center GmbH mit Sitz in Starnberg ist hundertprozentiges Tochterunternehmen der MED-EL Elektromedizinische Geräte Deutschland GmbH. Geschäftsführer der MED-EL Care & Competence Center™ GmbH und der MED-EL Elektromedizinische Geräte Deutschland GmbH ist Gregor Dittrich. Mit den MED-EL Care Centern™ in Berlin, Bochum, Dresden, Frankfurt am Main, Hannover, München und Tübingen, sowie in Helsinki und dem niederländischen Utrecht erfüllt das Unternehmen den Anspruch eines lokalen Kompetenzzentrums und bietet Informationen rund um das Thema MED-EL Hörimplantat-Lösungen und Nachsorge. Speziell geschulte Experten bieten umfassenden Service und Informationen für Menschen, die bereits ein Hörimplantat nutzen sowie Menschen mit Hörverlust. Zudem unterstützt das Unternehmen durch die enge Zusammenarbeit mit Kliniken sowie durch qualitativ hochwertige Fort- und Weiterbildungsprogramme den gesamten Versorgungs- und Nachsorgeprozess. Öffnungszeiten der MED-EL Care Center™ und weitere Informationen zur MED-EL Care & Competence Center GmbH unter www.medel.de

Weitere Presseinformationen und Bildmaterial bei:

 

Julia Kujawa

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