Einseitiger Hörverlust

Sind Sie auf einem Ohr taub? Maria  ist keine reale Person. Die beschriebenen Erfahrungen machen jedoch viele Betroffene, die auf einem Ohr eine schwere bis hochgradige Innenohrschwerhörigkeit haben. Wenn Ihre persönliche Geschichte ähnlich ist, könnte ein Cochlea-Implantat oder ein Knochenleitungsimplantat auch für Sie eine Lösung sein.

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Das ist Maria

Maria ist auf ihrem rechten Ohr taub. Sie hat eine schwere bis hochgradige Innenohrhörschwerhörigkeit. Da diese nur ein Ohr betrifft, wird sie auch als einseitiger Hörverlust oder einseitige Taubheit bezeichnet. Diese Art von Hörverlust kann mit einem Cochlea-Implantat oder einem Knochenleitungsimplantat behandelt werden.

Plötzlicher Hörverlust

Eines Morgens wachte ich auf und konnte nicht mehr hören. Es war, als ob jemand den Ton abgedreht hätte. Einfach weg. Und in meinem linken Ohr war dieses schreckliche Klingeln. Ich konnte meinen Mann nicht mehr verstehen, fühlte mich schwindelig und desorientiert. Ich konnte nicht begreifen, was da mit mir passierte.

Mein Mann brachte mich sofort ins Krankenhaus. Dort untersuchte mich ein Arzt und diagnostizierte, dass ich einen Hörsturz und einen Tinnitus am linken Ohr hatte. Beides könnte von selbst wieder verschwinden, meinte er. Die exakte Ursache konnte er nicht ausmachen. Ich bekam eine Medizin mit Corticosteroiden verschrieben und sollte zu einer Nachuntersuchung in der darauffolgenden Woche wieder kommen. 

Verloren

Mein Hörsinn war so plötzlich weg gewesen - warum konnte er nicht auch so plötzlich wiederkommen? Jede Nacht vor dem Schlafengehen hoffte ich auf ein Wunder. Und jeden Morgen wachte ich enttäuscht auf. Natürlich konnte ich auf einem Ohr hören, aber alles fühlte sich so anders und unangenehm an. Ich konnte Gesprächen nur noch schwer folgen, speziell wenn es rundherum laut war. Meiner Arbeit nachzugehen war nicht mehr möglich, ich musste mich freistellen lassen. Familienfeiern versuchte ich zu vermeiden und Treffen mit Freunden sagte ich unter einem Vorwand immer ab. Kleine Dinge des Alltags wurden plötzlich zu großen Herausforderungen.

Nach mehreren Wochen der Anspannung und Verzweiflung reichte es mir. Ich wollte mir von diesem Hörverlust nicht diktieren lassen, wer ich zu sein und wie ich mein Leben zu leben hatte. Mein Audiologe gab mir spezielle Hörgeräte, welche die Klänge von meinem schlechten Ohr zu meinem guten Ohr weiterleiteten. Das half zwar enorm, aber ich hatte trotzdem kein räumliches Gefühl dafür, woher die Töne kamen. Außerdem war es unangenehm, das Gerät den ganzen Tag am Ohr zu tragen.

Ich wollte mir von diesem Hörverlust nicht bestimmen lassen, wie mein Leben zu sein hätte oder wer ich war.

Neue Hoffnung

Bei meinem nächsten Termin schilderte ich meine Bedenken meinem Audiologen. Er riet mir dazu, mir das Thema Hörimplantate näher anzusehen. Daher ging ich zu einer HNO-Spezialistin, die mir sagte, es kämen zwei Implantate für mich in Frage. Das erste sei ein sogenanntes Knochenleitungsimplantat. Dieses könne wie das Hörgerät Klänge zu meinem guten Ohr weiterleiten, biete aber eine viel bessere Klangqualität und sei angenehmer zu tragen. Die andere Option war ein Cochlea-Implantat, welches den Hörsinn auf der tauben Seite wiederherstellen könne.

Suche nach Informationen

Ich habe im Internet ausführlich nach beiden Optionen gesucht, Informationen gesammelt, Blogs gelesen und recherchiert, wieso Nutzer dieses oder jenes Produkt gut fanden. Zu lesen, wie echte Menschen mit einseitiger Taubheit über ihre Erfahrungen mit diesen Implantaten schwärmten, hat mich sehr beeindruckt. Mit all den neuen Infos fühlte ich mich bereit, den nächsten Schritt zu wagen. Meine Familie stand zu 100% hinter mir. Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch mit meiner Ärztin entschied ich mich für ein Cochlea-Implantat, da ich mit dieser Lösung auf beiden Ohren hören können würde, was für das Richtungshören sehr wichtig ist.

Ich erhoffte mir von der OP, wieder mein altes Ich zurückzubekommen und aus meiner Isolation auszubrechen.

Vervollständigt

Ich war überrascht, wie schnell die OP vorüber war. Noch am selben Tag wurde ich nach Hause entlassen. Nach ein paar Tagen Ruhe hatte ich mich vollkommen erholt und war zurück im Alltag. Ungefähr einen Monat später kam der Tag der Aktivierung. Ich war sehr nervös, freute mich aber auch wahnsinnig darauf. Als mein Audiologe das Implantat aktivierte, hörte ich als erstes die Stimme meines Mannes. Sie klang anders als gewohnt, aber das war egal. Was zählte, war, dass ich ihn nach so vielen Monaten überhaupt wieder mit beiden Ohren hören konnte.

Es dauerte eine Weile, bis ich mit meinem Implantat vertraut wurde. Das Rehabilitationsprogramm, das ich sehr gewissenhaft betrieben habe, hat aber bald Fortschritte gebracht. Nach ein paar Monaten begannen die Klänge und Geräusche natürlicher zu klingen und ich konnte endlich wieder mühelos erkennen, aus welcher Richtung sie kamen. Mittlerweile habe ich das Implantat seit fast einem Jahr. Es hat viel Geduld und Mühe gebraucht, aber das war es absolut wert. Ich höre gut und fühle mich wieder mit meiner Familie und meinem Bekanntenkreis verbunden. Das Wichtigste ist aber, dass ich wieder vollkommen ich selbst bin.

Warum sich Maria für MED-EL entschieden hat

Verstehen von Sprache


Gespräche in lauter Umgebung waren für Maria anstrengend, da sie ihre Gesprächspartner nur schwer verstehen konnte. Häufig fühlte sie sich ausgeschlossen, wenn sie mit einer Gruppe Menschen unterwegs war. Mit Ihrem MED-EL Cochlea-Implantat ist das nun anders: Auch in einem geräuschvollen Umfeld kann sich Maria problemlos mit Freunden oder ihrer Familie unterhalten.

Richtungshören


Durch den einseitigen Hörverlust konnte Maria nicht mehr erkennen, aus welcher Richtung Geräusche kamen. Wenn eine Freundin ihr von der anderen Straßenseite aus etwas zurief, hörte sie das zwar, musste aber suchen, wo genau die Freundin stand. Das Cochlea-Implantat kann Klänge auf dem tauben Ohr wieder hörbar machen und somit das Richtungshören wiederherstellen. Das war Maria wichtig.

Ein normales Leben


Nach dem Hörverlust war Marias größter Traum, ihr altes Leben zurückzubekommen. Daher suchte sie nach einer Lösung, die sie in ihrem Alltag nicht einschränken würde. Mit dem Cochlea-Implantat-System von MED-EL stehen Maria zahlreiche Anschlussmöglichkeiten, wasserdichtes Zubehör und verschiedene Audioprozessoren zur Auswahl, sodass sie auf nichts in ihrem Leben verzichten muss.

Diskrete Trageoptionen


Auch wenn ein optimales Hörergebnis für Maria im Vordergrund stand, war sie natürlich gespannt, wie sie mit dem Audioprozessor aussehen würde. Als Maria den RONDO 2 entdeckte, wusste sie, dass dieser die perfekte Lösung für sie war. Der RONDO 2 ist ein einzigartiger Audioprozessor, der alle Teile in einem kompakten Gehäuse vereint. Er ist klein und dünn, wodurch er sich unauffällig unter den Haaren verbergen lässt.

MRT-Sicherheit


Maria musste schon zweimal eine MRT-Untersuchung machen lassen: einmal wegen einer Bandscheibe und einmal am Knie. Da ein weiteres MRT nicht auszuschließen war, wusste sie, dass SYNCHRONY 2 für sie die beste Wahl sein würde. Denn mit diesem Cochlea-Implantat kann sie hochauflösende 3,0 Tesla MRT-Scans machen lassen, ohne dass der Implantatmagnet vorher entfernt werden muss.* Für Maria bedeutet das: MRT-Scans sind jederzeit möglich - ohne Schmerzen, ohne Hörausfall und ohne OP.

Diese Fallbeispiele sind fiktiv, basieren aber auf realen Erfahrungen von Implantat-Nutzern. Sie dienen dazu, den Prozess vom Erkennen des Hörverlust bis zur Versorgung mit der passenden Lösung zu veranschaulichen. Die Fallbeispiele sind nicht als medizinische Ratschläge zu verstehen. Ein Gespräch mit Ihrem Arzt ist unumgänglich, um Ihre persönliche Situation zu analysieren und die für Sie beste Lösung zu finden.

*SYNCHRONY 2 CI-Nutzer können sich problemlos einer MRT-Untersuchung mit 0,2, 1,0, 1,5 und 3,0 Tesla unterziehen, sofern die Voraussetzungen gemäß der  Bedienungsanleitung eingehalten werden.

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