Fortschreitende Innenohrschwerhörigkeit

Haben Sie einen altersbedingte Innenohrschwerhörigkeit? Peter ist keine reale Person, aber die beschriebenen Erfahrungen machen viele Betroffene von Innenohrschwerhörigkeit. Wenn Ihre eigene Geschichte sehr ähnlich ist, dann kann ein Cochlea-Implantat auch für Sie eine Lösung sein.

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Peters Geschichte

Peter ist 68 Jahre alt und hat fortschreitende Innenohrschwerhörigkeit. Das bedeutet, dass sein Hörvermögen im Laufe der Jahre immer schlechter wurde. Diese Art von Hörverlust kommt sehr häufig vor und kann mit einem Cochlea-Implantat behandelt werden.

Rückzug

Mein ganzes Leben lang konnte ich gut hören. Als ich jedoch älter wurde, bemerkte ich, dass ich immer häufiger Schwierigkeiten damit hatte, Freunde oder Familienmitglieder zu verstehen. Nach einem Gespräch mit meinem Arzt bekam ich zwei Hörgeräte. Das hat am Anfang sehr gut funktioniert. Nach ein paar Jahren konnte ich jedoch auch mit den Hörgeräten nicht mehr alles verstehen.

An belebten Plätzen oder in Restaurants hatte ich immer größere Probleme, zu hören, was die Menschen um mich herum sagten - obwohl ich die Lautstärke der Hörgeräte voll aufgedreht hatte. Weil Gespräche dadurch für mich sehr anstrengend wurden, begann ich mich aus dem sozialen Leben zurückzuziehen und Orte mit vielen Menschen zu meiden. Ich verbrachte immer weniger Zeit mit Freunden und meiner Familie und verlor die Freude an Dingen, die ich früher sehr gerne gemacht hatte. Die Geburtstagsfeier meines Enkelsohns war eine besonders schwierige Erfahrung für mich. An diesem Tag habe ich mich schließlich dazu entschieden, etwas zu ändern.

Otoskop

Suche nach einer Lösung

Mein Audiologe bestätigte mir, dass sich mein Hörvermögen trotz der Hörgeräte weiter verschlechtert hatte und empfahl mir, einen HNO-Spezialisten aufzusuchen. Beim Termin mit der HNO-Ärztin erfuhr ich, dass ich ein idealer Kandidat für ein Cochlea-Implantat sei. Sie erklärte mir, wie ein Cochlea-Implantat die kaputten Haarzellen in meinem Innenohr umgehe, sodass ich wieder hören könne. Ein Hörgerät verfügt über diese Technologie leider nicht. Sie zeigte mir, wo das kleine Implantat hinter meinem Ohr unter der Haut platziert würde und erklärte mir, dass der Audioprozessor ähnlich handzuhaben sei wie meine Hörgeräte.

Erste Eindrücke

Meine Frau und ich waren wegen der Operation und der Vollnarkose etwas besorgt, aber meine HNO-Ärztin beruhigte mich, dass es sich um einen Routine-Eingriff handle und die Risiken nicht höher seien als bei anderen Operationen am Ohr. Nachdem ich ausführlich mit meiner Familie über den Eingriff gesprochen und viel über das Thema gelesen hatte, war ich bereit, den nächsten Schritt zu machen. Der OP-Termin wurde für den folgenden Monat festgelegt.

Der Eingriff dauerte bei mir etwas weniger als zwei Stunden und ich konnte noch am selben Tag wieder aus dem Bett aufstehen. Am nächsten Tag durfte ich sogar schon nach Hause. Ungefähr vier Wochen nach der Operation kam der Tag der Aktivierung. Mein Audiologe aktivierte das Implantat und stellte den Prozessor ein. Die ersten Klänge entsprachen zwar nicht sofort dem Hören, das ich aus meiner Erinnerung kannte, aber ich konnte die Stimme meiner Frau erstmals seit vielen Jahren wieder gut hören.

Rehabilitation

In den Monaten nach der Aktivierung nahm ich sehr gewissenhaft an einem Rehabilitationsprogramm teil, um mich an das Hören mit dem Cochlea-Implantat zu gewöhnen. Viele Töne und Klänge hörten sich am Anfang ungewohnt an, aber der laufende Fortschritt ermutigte mich, immer weiter zu machen. Nach ein paar Monaten konnte ich Gespräche auch in lauter Umgebung sehr gut verstehen. Die Höreindrücke wurden immer natürlicher und auch Musik hören machte mir wieder Spaß. Darüber hinaus habe ich wieder Klänge gehört, die ich schon viele Jahre nicht mehr hören konnte, zum Beispiel Vogelgezwitscher oder das Rascheln von Blättern.

Eine andere Welt

Jetzt fällt es mir wieder leicht, mit meiner Familie und meinen Freunden zu sprechen. Ich genieße es, mit Freunden im Restaurant zu essen, an lebhaften Familienfeiern teilzunehmen oder mit Bekannten am Telefon zu plaudern. Wenn ich ins Theater gehe oder andere öffentliche Orte besuche, kann ich die Telespule verwenden, die in meinen Audioprozessor eingebaut ist. Dann verstehe ich auch über größere Distanzen alles. Und im Urlaub kann ich sogar im Wasser beim Schwimmen hören!

Ich bin stolz, dass ich diesen Schritt gewagt und mich für ein Cochlea-Implantat entschieden habe. Es ist die beste Entscheidung, die ich jemals getroffen habe. Das Cochlea-Implantat hat mich meiner Familie wieder näher gebracht und meine Unabhängigkeit im Alltag - und im Grunde meine ganze Lebensqualität - wiederhergestellt.

Warum sich Peter für MED-EL entschieden hat

Gespräche in lauter Umgebung


Peter fühlte sich isoliert und tat sich schwer, mit Menschen in seinem Umfeld in Kontakt zu treten, da er Gesprächen nicht mehr richtig folgen konnte. Mit dem Cochlea-Implantat von MED-EL fühlt sich Peter wieder sicher und kann sich mit seiner Familie und Freunden unterhalten - auch in lauter Umgebung wie einem Restaurant oder Café.

Einfache Handhabung


Peter wollte keine komplizierten Audioprozessoren und schon gar nicht solche, an denen man ständig irgendwelche Einstellungen ändern muss. Die einfach zu bedienende Fernbedienung von MED-EL überzeugte ihn daher genauso wie die Automatic Sound Management Technologie. Diese passt Einstellungen nämlich automatisch an Umgebungsgeräusche an.

Hörqualität


Es gab zwei Dinge, die Peter unbedingt wieder hören wollte: Musik und Vogelgezwitscher. Ihm war klar, dass es mit einem Cochlea-Implantat keine Garantie dafür gab, er wusste aber zugleich, dass er mit der Triformance Technologie von MED-EL die besten Chancen haben würde.

Audioprozessor


Peters Cochlea-Implantat funktioniert mit zwei Arten von Audioprozessoren. Er konnte wählen, welchen Audioprozessor er bevorzugt. Er entschied sich für den RONDO 2, da dieser nicht direkt am Ohr getragen wird, was für ihn als Brillenträger sehr angenehm ist. Auch die Tatsache, dass der RONDO 2 unter seinen Haaren kaum zu sehen ist, begeistert ihn. So sieht wirklich niemand, dass er ein Cochlea-Implantat hat.

MRT-Sicherheit


Wegen eines Problems mit seinem Rücken hatte sich Peter bereits einige Male einer MRT-Untersuchung unterziehen müssen. Daher wusste er, dass das SYNCHRONY Implantat die richtige Wahl für ihn sein würde. Er hatte im Vorfeld nämlich gelesen, dass SYNCHRONY Nutzer sogar hochauflösende MRT-Scans machen lassen können, ohne dass dafür der Implantatmagnet chirurgisch entfernt werden muss.

Diese Fallbeispiele sind fiktiv, basieren aber auf realen Erfahrungen von Implantat-Nutzern. Sie dienen dazu, den Prozess vom Erkennen des Hörverlust bis zur Versorgung mit der passenden Lösung zu veranschaulichen. Die Fallbeispiele sind nicht als medizinische Ratschläge zu verstehen. Ein Gespräch mit Ihrem Arzt ist unumgänglich, um Ihre persönliche Situation zu analysieren und die für Sie beste Lösung zu finden.

*SYNCHRONY CI-Nutzer können sich problemlos einer MRT-Untersuchung mit 0,2, 1,0, 1,5 und 3,0 Tesla unterziehen, sofern die Voraussetzungen gemäß der Bedienungsanleitung eingehalten werden.

Cochlea-Implantat-System

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Ein Cochlea-Implantat kann bei fortschreitender Innenohrschwerhörigkeit das Hörvermögen wiederherstellen. Erfahren Sie hier, wie ein Cochlea-Implantat Ihnen dabei hilft, das Wunder des Hörens neu zu erleben.


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