MRT mit einem Cochlea-Implantat

Sie wissen natürlich, was ein MRT ist. Vielleicht mussten Sie sogar schon einmal eines machen lassen. Aber wieso ist MRT-Sicherheit speziell für CI-Nutzer ein so wichtiges Thema? Wir erklären Ihnen, wie Sie sich trotz CI sicher und unkompliziert einer MRT-Untersuchung unterziehen können.

Warum MRT-Sicherheit so wichtig ist

MRT-Geräte sind eine großartige Erfindung. Sie liefern Ihrem Arzt ein klares Bild davon, was in Ihrem Körper vorgeht und welche weitere Behandlung Ihnen am besten hilft.

Für Cochlea-Implantat-Nutzer kann eine MRT-Untersuchung allerdings mit gewissen Problemen verbunden sein. MRT-Geräte verfügen nämlich über sehr kraftvolle Magnete. Ihr Magnetfeld ist so stark, dass damit ein Auto hochgehoben werden könnte! Im Cochlea-Implantat befindet sich ebenfalls ein Magnet. Wenn die beiden aufeinander einwirken, kann es gefährlich werden. Die Kräfte des starken MRT-Magneten können am kleinen Implantatmagneten ziehen, was Schmerzen und Beschwerden verursacht und im schlimmsten Fall das Implantat beschädigt.

Aber bei den SYNCHRONY Implantaten ist das nicht der Fall. Mit SYNCHRONY und SYNCHRONY 2 können Sie sich sicher einer MRT-Untersuchung bei 1,5 und 3,0 Tesla* unterziehen, ohne dass der Magnet vorher chirurgisch entfernt werden muss. Das bedeutet, dass für Ihren MRT-Scan keine Operation nötig ist. Zusätzlich müssen Sie sich keine Sorgen wegen Schmerzen oder Beschwerden während der Untersuchung machen.

Und das gilt nicht nur für SYNCHRONY. Auch mit dem SONATA und dem CONCERTO Implantat können Sie MRT-Untersuchungen mit bis zu 1,5 Tesla ohne Magnetentfernung machen lassen.**

Seien Sie für alles gerüstet, was das Leben bringt. Auch für sorgen- und stressfreie MRT-Untersuchungen.

„Wenn Sie sich einer MRT-Untersuchung unterziehen müssen, entscheiden Sie sich immer für die höchste Auflösung von 3,0 Tesla. Das liefert Ihrem Arzt die besten Ergebnisse.“

Dr. Harold Pillsbury, MD

Vorsitzender der Abteilung für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie
Chapel Hill, North Carolina, USA

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  • Keine Operation.
  • Keine Beschwerden
  • Keine Hörunterbrechung

1,5 & 3,0 Tesla MRT ohne Operation
Sicher, einfach - und ohne chirurgischen Eingriff! SYNCHRONY 2 ist auch dann für MRT-Untersuchungen bei 1,5 und 3,0 Tesla zugelassen, wenn der Implantatmagnet im Implantat verbleibt. Das bedeutet, dass der Magnet vor der Untersuchung nicht chirurgisch entfernt, und auch danach nicht wieder eingesetzt werden muss.1

Keine Beschwerden
Keine Angst, keine Schmerzen. Der Magnet des SYNCHRONY 2 Implantats kann in seinem Gehäuse frei rotieren und sich so im Magnetfeld des MRT ausrichten. Dadurch spüren Sie während der MRT-Untersuchung kein schmerzhaftes „Ziehen“ am Implantat. Das bietet Ihnen höchsten Komfort, auch bei hochauflösenden 3,0 Tesla MRT-Scans.2

Keine Hörunterbrechung
Es gibt keinen Grund zu warten. Mit SYNCHRONY 2 können Sie bis unmittelbar vor der MRT-Untersuchung und auch sofort danach wieder hören. Da keine Operation zur Magnetentfernung nötig ist, muss nichts verheilen und Sie können Ihren Audioprozessor unmittelbar nach dem Scan wieder anbringen.

Die richtige Wahl für das MRT

Der Magnet des SYNCHRONY 2 Implantats kann frei rotieren und sich im Gehäuse selbst ausrichten. Dadurch werden Wechselwirkungen zwischen dem Implantat und dem Magnetfeld im MRT vermieden. Die Folge: Es gibt kein unangenehmes Ziehen am Implantat. Für den Patienten bedeutet dies mehr Komfort und Sicherheit während der MRT-Untersuchung.


Mehr erfahren
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Information für Radiologen

Unter folgendem Link ist unser „Leitfaden für Medizinische Verfahren“ mit allen wichtigen Informationen für Ihren Radiologen abrufbar.


Mehr erfahren

*SYNCHRONY oder SYNCHRONY 2 CI-Nutzer können sich problemlos einer MRT-Untersuchung mit 0,2, 1,0, 1,5 und 3,0 Tesla unterziehen, sofern die Voraussetzungen gemäß der Bedienungsanleitung eingehalten werden.
**Nutzer eines CONCERTO oder SONATA Cochlea-Implantats können sich problemlos einer MRT-Untersuchung mit 0,2, 1,0 und 1,5 Tesla unterziehen, sofern die Voraussetzungen gemäß der Bedienungsanleitung eingehalten werden.


1. Kim, B.G., Kim, J.W., Park, J.J., Kim, S.H., Kim, H.N., & Choi, J.Y. (2015). (2015). Adverse events and discomfort during magnetic resonance imaging in cochlear implant recipients. JAMA Otolaryngol Head Neck Surg. 141(1), 45–52. doi: 10.1001/jamaoto.2014.2926. http://archotol.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=1936465
2. Todt, I., Tittel, A., Ernst, A., Mittmann, P., Mutze, S. (2017) Pain free 3 T MRI scans in cochlear implantees. Otol Neurotol. 38(10) e401–e404.

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