Innenohrschwerhörigkeit im hohen Frequenzbereich

Können Sie hohe Töne nur sehr schwer hören? Das Fallbeispiel von Elisabeth ist eine fiktive Geschichte. Sie basiert aber auf typischen Erfahrungen, die Betroffene von Innenohrschwerhörigkeit im hohen Frequenzbereich machen. Wenn Sie sich in Elisabeths Geschichte wiedererkennen, dann könnte ein EAS-System (elektrisch-akustische Stimulation) auch eine passende Lösung für Ihren Hörverlust sein.

High-Frequency Sensorineural Hearing Loss
High-Frequency Sensorineural Hearing Loss

Das ist Elisabeth

Elisabeth hat eine Innenohrschwerhörigkeit im hohen Frequenzbereich. Das bedeutet, dass sie tiefe Klänge wie z.B. Männerstimmen gut versteht, aber hohe Töne wie eine Frauenstimme oder das Klingen eines Glöckchens nur dumpf oder gar nicht hören kann. Diese Art von Hörverlust kommt sehr häufig vor und kann mit einem EAS-System behandelt werden.

Schleichende Veränderung

Rückblickend kann ich sagen, dass es nicht den einen „Aha-Moment“ gab, in dem ich mir dachte, „jetzt bin ich schwerhörig“. Meistens konnte ich mich ohne Probleme mit Leuten unterhalten. Und wenn ich doch einmal etwas nicht verstand, wiederholte mein Mann es für mich. Ich telefonierte viel und hatte keine Probleme dabei - auch wenn ich zugeben muss, dass ich meist den Lautsprecher verwendet habe, damit es lauter ist.

Im Laufe der Zeit fand ich es jedoch immer schwieriger, einer Unterhaltung zu folgen, speziell wenn diese in einer lauten Umgebung, beispielsweise in einer gut besuchten Bar, stattfand. Meinen Mann konnte ich immer sehr gut verstehen, aber mit Frauenstimmen tat ich mich zunehmend schwer. Wenn ich von so einem Treffen nach Hause kam, war ich oft richtig erschöpft, weil das Hören so anstrengend für mich war.

Ein häufiges Problem

Eines Abends bemerkte eine Bekannte, bei der ich zum Essen eingeladen war, wie schwer es mir fiel, zu verstehen, was sie sagte. Sie ist Ärztin und vermutete, dass ich einen Hörverlust haben könnte. Sie empfahl mir, einen Hör-Spezialisten aufzusuchen, den sie kannte. Ich war ziemlich überrascht und ehrlich gesagt auch etwas beschämt über diese „Diagnose“. Meine Bekannte versicherte mir jedoch, dass Hörverlust sehr häufig sei und viele Menschen - so wie ich - gar nicht daran denken, dass sie dagegen etwas tun können.

Meine Bekannte versicherte mir jedoch, dass Hörverlust sehr häufig sei und viele Menschen - so wie ich - gar nicht daran denken, dass sie dagegen etwas tun können.

Die Diagnose

Nach ein paar Hörtests bestätigte mein Audiologe, dass ich einen schwerwiegenden „Hörverlust im hohen Frequenzbereich“ habe. Das bedeutet, dass ich tiefe Klänge, wie die Stimme meines Mannes, gut hören konnte, aber hochfrequente Töne, wie weibliche Stimmen, das Miauen einer Katze oder Vogelgezwitscher, nur dumpf oder gar nicht. Mein Audiologe konnte mir leider nicht sagen, was genau meinen Hörverlust verursacht hatte. Vieles sei denkbar: Der Hörverlust könnte zum Beispiel familiär bedingt oder durch den Lärm verursacht sein, dem ich in meinem früheren Job als Konzertmanagerin ausgesetzt war.

Ich konnte tiefe Klänge verstehen, aber alle hohen Töne, wie Frauenstimmen, das Miauen einer Katze oder Vogelgezwitscher, waren dumpf oder ich hörte sie überhaupt nicht.

Die Balance wiederherstellen

Ich versuchte es dann einige Jahre lang mit Hörgeräten, hatte aber immer das Gefühl, dass es nicht ganz passte. Mit der Zeit wurde mir immer häufiger bewusst, wie viele Töne und Klänge ich eigentlich nicht mehr hören konnte. Mit den Hörgeräten war es sehr schwierig, die richtige Balance zwischen den hoch- und niederfrequenten Tönen zu finden, da ich die niederfrequenten Töne viel lauter einstellen musste.

An diesem Punkt hat mir dann mein Audiologe von dem EAS-System erzählt. Er erklärte mir, dass EAS „elektrisch-akustische Stimulation“ bedeutet und aus einer Kombination von zwei Systemen besteht: dem Cochlea-Implantat, das die hochfrequenten Töne wiederherstellt, und einem Hörgerät, das die tiefen Töne verstärkt. Er war zuversichtlich, dass ich mit dieser Lösung wieder alles hören könnten würde.

Die nächsten Schritte

Mein Mann begleitete mich zu meinem Termin bei einer HNO-Spezialistin. Sie erklärte mir, dass das Implantat hinter dem Ohr unter der Haut läge, während der Audioprozessor wie meine Hörgeräte am Ohr getragen würde. Die Spezialistin erklärte mir, es könne vorkommen, dass Patienten während der Operation ihr Resthörvermögen verlieren. Aber sie versicherte mir, dass das EAS-System so entwickelt wurde, dass mein natürliches Hören bestmöglich geschützt werde und die Chancen gut stünden, dass ich auch nach der OP die niedrigen Töne normal hören können würde.

Meine Familie war sehr offen und hat mich unterstützt. Trotzdem zögerte ich und schob die Entscheidung immer wieder hinaus. Und dann kam die wunderbare Nachricht: Meine Tochter erwartete ein Kind! Ich war überglücklich. In diesem Moment wusste ich, dass ich auf keinen Fall das erste Lachen meines Enkelkindes verpassen möchte. Nach einem weiteren Gespräch mit meiner Ärztin war ich überzeugt davon, dass das EAS-System die größte Chance sei, das Lachen meines Enkels zu hören.

Klar und deutlich

Der Eingriff dauerte gar nicht lange. Ich konnte noch am selben Tag das Bett verlassen und am nächsten Morgen sogar schon wieder nach Hause. Den Tag der Aktivierung konnte ich kaum erwarten. Ich wollte endlich mein „neues Ohr“ ausprobieren! Als der Tag schließlich kam und meine Ärztin das Implantat aktivierte, war ich überwältigt. Einige Dinge klangen am Anfang komisch und manche tiefen Frequenzen waren leiser als vor der OP. Aber dafür konnte ich hohe Töne klar und deutlich hören, die ich schon seit Jahren nicht mehr gehört hatte.

Als ich meine Enkelin zum ersten Mal hörte, wusste ich, dass ich mein neues Gehör für nichts in der Welt wieder hergeben würde.

Die richtige Wahl

Nach ein paar Monaten kam ich mit meinem neuen Hörgefühl schon sehr gut zurecht. Jeden Tag machte ich Hörübungen aus dem Rehabilitationsprogramm, um mich schnell zu verbessern. Die Entscheidung für ein Hörimplantat war nicht einfach gewesen, aber als ich meine Enkelin zum ersten Mal hörte, wusste ich, dass ich mein Hören für nichts in der Welt wieder hergeben würde.

Warum Elisabeth MED-EL gewählt hat

Restgehör


Als Elisabeth über eine mögliche Cochlea-Implantation nachdachte, war ihr größter Wunsch, ihr verbliebenes natürliches Hörvermögen behalten zu können. MED-EL bietet die größte Auswahl an flexiblen Elektroden, sodass für jeden CI-Kandidaten die individuell passende Elektrodenlänge zur Verfügung steht. Neben sehr langen hat MED-EL auch kurze Elektroden entwickelt, um speziell Menschen mit einem Hörverlust in den hohen Frequenzen ihr Restgehör zu bewahren. Das hat Elisabeth überzeugt.

Gespräche in lauter Umgebung


Elisabeth fühlte sich sozial isoliert, als sie Gesprächen mit Freunden oder der Familie nicht mehr richtig folgen konnte. Das MED-EL Cochlea-Implantat gab ihr Selbstsicherheit und sie trifft sich wieder gerne mit Freunden, auch in belebten Restaurants oder Cafés, wo es schon mal lauter sein kann als zu Hause.

Einfache Handhabung


Elisabeth wollte keine komplizierten Audioprozessoren, bei denen sie laufend irgendwelche Einstellungen ändern muss. Deshalb mag sie die einfach zu bedienende Fernbedienung von MED-EL und die Automatic Sound Management Technologie. Letztere passt die Einstellungen automatisch an die Umgebungsgeräusche an, ohne dass Elisabeth irgendetwas tun muss.

Kompatibilität


Elisabeth weiß, dass sich die Audioprozessoren für Cochlea-Implantate sehr schnell weiterentwickeln. Ihr ist wichtig, dass sie immer von den neuesten Technologien profitieren kann. Alle neuen MED-EL Audioprozessoren werden so entwickelt, dass sie mit früheren Implantat-Generationen kompatibel sind. Das bedeutet, dass Elisabeth mit ihrem Implantat auch noch in Jahrzehnten stets auf den jeweils neuesten Audioprozessor umsteigen können wird.

MRT-Sicherheit


Wegen eines Problems mit ihrem Rücken musste Elisabeth schon einige Male eine MRT-Untersuchung machen lassen. Daher wusste sie, dass das SYNCHRONY 2 Implantat die richtige Wahl für sie war. Mit SYNCHRONY 2 kann sie hochauflösende 3,0 Tesla MRT-Scans ohne vorherige OP machen lassen.* Bei Produkten mancher anderer Hersteller muss dagegen vor der MRT-Untersuchung der Implantatmagnet chirurgisch entfernt werden.

Diese Fallbeispiele sind fiktiv, basieren aber auf realen Erfahrungen von Implantat-Nutzern. Sie dienen dazu, den Prozess vom Erkennen des Hörverlust bis zur Versorgung mit der passenden Lösung zu veranschaulichen. Die Fallbeispiele sind nicht als medizinische Ratschläge zu verstehen. Ein Gespräch mit Ihrem Arzt ist unumgänglich, um Ihre persönliche Situation zu analysieren und die für Sie beste Lösung zu finden.

*SYNCHRONY 2 CI-Nutzer können sich problemlos einer MRT-Untersuchung mit 0,2, 1,0, 1,5 und 3,0 Tesla unterziehen, sofern die Voraussetzungen gemäß der Bedienungsanleitung eingehalten werden.

EAS System

SYNCHRONY für EAS

Elektrisch-akustische Stimulation verbindet zwei Technologien, um das gesamte Klangspektrum hörbar zu machen: ein Cochlea-Implantat und ein Hörgerät. Wenn Sie festgestellt haben, dass auch Sie hochfrequente Töne nur schlecht verstehen, lesen Sie hier, wie das EAS-System Ihnen helfen kann.

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