Schallleitungsschwerhörigkeit

Haben Sie eine Schallleitungsschwerhörigkeit, aber noch keine passende Behandlungsmethode gefunden? Schallleitungsschwerhörigkeit kann viele Ursachen haben. In Jays Geschichte lernen Sie eine davon kennen. Wenn Sie ähnliche Erfahrungen wie Jay gemacht haben, könnte ein Knochenleitungsimplantat auch für Sie eine Lösung sein.

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Das ist Jay

Jay ist 40 Jahre alt und lebt beinahe schon seit ganzes Leben mit einem Hörverlust. Leider hatte er nie eine passende Lösung gefunden. Schallleitungsschwerhörigkeit ist eine Art von Hörverlust, von der viele Menschen betroffen sind und die mit einem Knochenleitungsimplantat sehr gut behandelt werden kann.

Jays Geschichte

Ich habe schon sehr lange mit einem Hörverlust zu kämpfen. Als ich acht Jahre alt war, hatte ich einen Paukenerguss. Hinter meinem Trommelfell sammelte sich Flüssigkeit, wodurch ich nur mehr sehr schwer hören konnte. Der Arzt sagte damals, dass das bei Kindern nicht unüblich sei, daher waren meine Eltern auch nicht weiter besorgt. Mit der Zeit aber hat die Flüssigkeit die Form meines Trommelfells verändert und es wurde immer schwieriger für mich, richtig zu hören. In der Schule fiel meinen Lehrern auf, dass ich nicht mehr so konzentriert war, und zu Hause mussten mich meine Eltern laufend bitten, den Fernseher leiser zu stellen.

Aufwachsen mit Hörgeräten

Eine HNO-Spezialistin diagnostizierte bei mir schließlich eine Schallleitungsschwerhörigkeit und legte mir nahe, die Hörgeräte immer zu tragen. Mit den Hörgeräten konnte ich zwar etwas besser hören, aber sie waren schwer und unangenehm zu tragen. Daher legte ich sie ab, wann immer ich sie nicht brauchte.

Die Kinder in der Grundschule beachteten die komischen Dinger an meinen Ohren nicht weiter, aber die Klassenkameraden im Gymnasium waren deutlich weniger tolerant. Ich wurde häufig gehänselt und sie machten sich lustig über mich. Das hat sehr an meinem Selbstvertrauen gezehrt. Daher trug ich die Hörgeräte immer seltener.

Mit den Hörgeräten konnte ich zwar etwas besser hören, aber sie waren schwer und unangenehm zu tragen. Daher legte ich sie ab, wann immer ich sie nicht brauchte.

Alltagsprobleme

Als ich von zu Hause auszog, entschied ich, die Hörgeräte gar nicht mehr zu tragen. Ich konnte mit ihnen zwar etwas besser hören, aber für mich überwogen dennoch die negativen Seiten. Ohne die Hörhilfen wurden allerdings viele Situationen schwieriger. Ich vermied es, in Restaurants oder Cafés zu gehen, und schrieb eher Textnachrichten, als jemanden anzurufen. In meiner Arbeit in einem Labor musste ich zum Glück nicht viel mit meinen Kollegen sprechen. Und wenn doch, wie bei einem Meeting, waren sie sehr geduldig und rücksichtsvoll mit mir. Das war kein Idealzustand, aber ich konnte damit leben.

Eine neue Lösung

Doch dann geschahen zwei Dinge: Erstens wurde mir eine Beförderung angeboten - eine leitende Position, die für meine Karriere einen wichtigen Schritt bedeutete. Diese anzunehmen, hätte aber auch deutlich mehr Kommunikation mit meinen Arbeitskollegen zur Folge gehabt. Zweitens las meine Freundin damals etwas über eine neue Hörlösung, ein sogenanntes Knochenleitungsimplantat. Dieses High-Tech-Gerät wird hinter dem Ohr unter die Haut implantiert. Der dazugehörige kleine Audioprozessor wird außen an der Haut getragen und ist so klein, dass er sich leicht unter den Haaren verstecken lässt.

Neugierig, mehr darüber zu erfahren, suchte ich zum ersten Mal seit Jahren wieder meine HNO-Ärztin auf. Diese bestätigte mir tatsächlich, dass ein Knochenleitungsimplantat eine gute Lösung für mich sein könnte. Sie erklärte mir, dass das BONEBRIDGE Implantat das Trommelfell umgehen und mir dennoch ein natürliches Hören ermöglichen könne. Ich war begeistert. Ich würde so viel einfacher wieder mit Leuten sprechen können, was in meiner neuen Position definitiv von größter Bedeutung sein würde. Ich habe mich lange mit meiner Familie beraten und dann den Entschluss gefasst, dass es an der Zeit war, meinen Hörverlust ad acta zu legen. Ich wollte es mit der BONEBRIDGE versuchen.

Ich habe mich lange mit meiner Familie beraten und dann den Entschluss gefasst, dass es an der Zeit war, meinen Hörverlust ad acta zu legen. Ich wollte es mit der BONEBRIDGE versuchen.

Zurück in der Welt des Hörens

Die Operation verlief gut und ich war sehr gespannt auf die Aktivierung. Würde ich wirklich so gut hören können, wie ich es mir erhoffte? Als die Audiologin die BONEBRIDGE aktivierte, hatte ich meine Antwort. Ja, ich konnte so gut hören. Alles war klar und die Stimmen klangen hell und deutlich. So gut hatte ich nicht mehr hören können, seit ich ein Kind gewesen war! Es war überwältigend!

Als ich dann auch noch befördert wurde, war mein Glück perfekt. Das ist nun schon einige Jahre her und mit meiner Karriere läuft es gut. Nach so vielen Jahren des Nicht-Verstehens und der Schwierigkeiten gibt mir die BONEBRIDGE ein so tolles Gefühl - ich würde das für kein Geld der Welt wieder hergeben.

Warum sich Jay für MED-EL entschieden hat

Ganz diskret


Nach seinen negativen Erfahrungen mit den Hörgeräten wollte Jay eine andere, unauffälligere Lösung. Der SAMBA Audioprozessor ist kompakt und schlank, wodurch er sich unter den Haaren verbergen lässt.

Gespräche in lauter Umgebung


Die Entscheidung für ein Implantat ist keine einfache. Daher wollte Jay, dass die Lösung, für die er sich entschied, ihm auch wirklich die beste Klangqualität liefern würde. Der SAMBA Audioprozessor verfügt über zwei Mikrofone, die auf den Gesprächspartner fokussieren, nicht auf die Hintergrundgeräusche. Das macht es für Jay vor allem in geräuschvoller Umgebung einfacher, sich mit jemandem zu unterhalten - etwas, das er früher oft vermied.

MRT-Sicherheit


Jay wollte für die Zukunft gewappnet sein und ein Leben ohne Einschränkungen führen. Der spezielle Magnet der BONEBRIDGE erlaubt es, Standard-MRT-Untersuchungen mit bis zu 1,5 Tesla zu machen - ohne Schmerzen und ohne Aufwand. Das hat Jays Entscheidung maßgeblich beeinflusst.

Neueste Technologie


Jay wollte eine langfristige Lösung. Die BONEBRIDGE wurde so entwickelt, dass sie auch mit zukünftigen Audioprozessoren kompatibel ist. So kann Jay immer von neuesten Entwicklungen profitieren, ohne dafür sein Implantat tauschen lassen zu müssen.

Einfache Handhabung


Nach seiner Erfahrung mit den Hörgeräten wollte Jay eine Lösung, die möglichst einfach zu handhaben war. Den SAMBA muss er morgens nur seitlich am Kopf anbringen - und fertig. Im Gegensatz zu vielen anderen Knochenleitungs-implantaten liegt die BONEBRIDGE komplett unter der unversehrten Haut. Jay muss die Haut also nicht speziell pflegen.

Diese Fallbeispiele sind fiktiv, basieren aber auf realen Erfahrungen von Implantat-Nutzern. Sie dienen dazu, den Prozess vom Erkennen des Hörverlust bis zur Versorgung mit der passenden Lösung zu veranschaulichen. Die Fallbeispiele sind nicht als medizinische Ratschläge zu verstehen. Ein Gespräch mit Ihrem Arzt ist unumgänglich, um Ihre persönliche Situation zu analysieren und die für Sie beste Lösung zu finden.

BONEBRIDGE System

BONEBRIDGE

Das BONEBRIDGE Knochenleitungsimplantat bietet optimale Klangqualität bei Schallleitungs- oder kombiniertem Hörverlust. Lesen Sie hier, wie die BONEBRIDGE auch Ihnen helfen kann.


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