Funktionsweise der Elektrisch
Akustischen Stimulation (EAS)

Das EAS Hörimplantatsystem vereint die Cochlea-Implantattechnologie und die akustische Verstärkung in einem System. Die parallele Verarbeitung akustischer und elektrischer Schallinformationen hat eine Reihe entscheidender Vorteile. Das System funktioniert wie folgt:
Ein Cochlea-Implantat wandelt die Alltagsgeräusche in kodierte elektrische Pulse um. Diese Pulse stimulieren den Hörnerv. Das Gehirn interpretiert diese Signale als akustische Ereignisse.
 

  1. Schallwellen im Mittel- und Hochtonbereich werden vom Mikrofon des DUET 2 Audioprozessors aufgefangen und in einen speziellen Code umgewandelt.
  2. Dieser Code wird an die Spule und anschließend durch die Haut zum Implantat gesendet.
  3. Das Implantat interpretiert die kodierten Informationen und sendet elektrische Pulse an die Elektroden in der Cochlea.
  4. Der Hörnerv leitet diese Signale an das Gehirn weiter.
     

Durch die akustische Verstärkung wird die Lautstärke der Schallinformationen, die die Cochlea noch hören kann, erhöht. Bei EAS werden nur die Tieftonfrequenzen verstärkt.

  1. Die Schallinformationen im Tieftonbereich werden vom Mikrofon aufgefangen und digital verarbeitet.
  2. Die Schallinformationen werden vom Lautsprecher im Ohrbügel verstärkt und über das Ohrpassstück an den Hörkanal übertragen.
  3. Die Schallinformationen erreichen die intakten Bereiche der Cochlea, die für die Verarbeitung von Tönen im Tieftonbereich zuständig sind.
  4. Der Hörnerv sendet die Signale an das Gehirn weiter.

 

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