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Vom Check-in bis zum Abflug: Sicher und entspannt reisen mit Cochlea-Implantat
8. Juli 2026 – (Innsbruck, Österreich): Sommerferien – das bedeutet: Reisen, neue Länder erkunden, Leute kennenlernen und Erfahrungen sammeln. Gutes Hören erleichtert es, sich auf hektischen Flughäfen, überfüllten Terminals und in unbekannter Umgebung stressfreier zurechtzufinden. Für Menschen mit Hörverlust werden Reisen oft zu einer Herausforderung.
- Hören ist wichtig, um sicher zu reisen und den Urlaub in vollen Zügen zu genießen
- Menschen mit Cochlea-Implantat können problemlos reisen – doch die Unsicherheit hält viele ab
- MED-EL unterstreicht die Bedeutung des Hörens für Mobilität und Reisen
Durchsagen zu verstehen, in unbekannten Situationen zu kommunizieren und im hektischen Reisealltag den Durchblick zu behalten – all das setzt ein gutes Hörvermögen voraus. Ohne gutes Hörvermögen können schnell unerwartete Hürden entstehen. Die moderne Hörtechnologie hat die Möglichkeiten für Menschen mit Hörverlust grundlegend verändert. Cochlea-Implantate (CI), die zu den fortschrittlichsten Hörlösungen zählen, ermöglichen Menschen mit hochgradigem Hörverlust, zu hören und aktiv am täglichen Leben teilzunehmen. MED-EL, ein weltweit führender Hersteller von Hörimplantatlösungen, macht darauf aufmerksam, dass beim Reisen weiterhin eine Lücke besteht. Nicht in der Hörtechnologie, sondern in der Sensibilisierung, dem Selbstvertrauen und der praxisnahen Information. „Für viele Menschen besteht die größte Hürde nicht darin, ob sie reisen können, sondern ob sie sich dabei sicher fühlen“, sagt Dr. Patrick D’Haese, Corporate Director Awareness and Public Affairs bei MED-EL.
Zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit
Flughäfen und Flugzeugkabinen gehören zu den anspruchsvollsten Hörumgebungen überhaupt: Durchsagen, Hintergrundlärm, Zeitdruck und ungewohnte Abläufe treffen hier gleichzeitig aufeinander. Für Cochlea-Implantat-Nutzer*innen wirft das viele Fragen auf: Funktioniert mein CI bei der Sicherheitskontrolle? Werde ich wichtige Durchsagen verstehen? Was passiert, wenn unterwegs ein Problem auftritt? In der Praxis sind diese Sorgen meist unbegründet. Cochlea-Implantate sind für einen zuverlässigen Einsatz auch in solchen Bereichen ausgelegt:
- Sicherheitssysteme an Flughäfen sind für Implantate und Audioprozessoren unbedenklich.
- Hörimplantate können während nahezu der gesamten Reise getragen bzw. genutzt werden.
- Einfache Maßnahmen, etwa das Mitführen wichtiger Teile im Handgepäck oder die Information des Personals bei Bedarf, tragen zu einer reibungslosen Reise bei.
„Nicht die Technologie ist das Hindernis“, sagt Dr. D’Haese. „Vielmehr sorgen fehlende, klare und zugängliche Informationen für Verunsicherung.“
Hören als Schlüssel zur Traumreise
Beim Thema barrierefreies Reisen stehen meist Mobilitäts- oder Sehbeeinträchtigungen im Mittelpunkt. Die Bedeutung des Hörens wird dagegen oft unterschätzt. Dabei spielt es eine zentrale Rolle für:
- Orientierung und Sicherheit (Durchsagen, Anweisungen)
- Kommunikation (mit Flughafenpersonal, Mitreisenden, etc.)
- Teilhabe (Führungen, Kulturangebote, etc.)
Da Hörverlust meist unsichtbar ist, werden die damit verbundenen Schwierigkeiten häufig missverstanden oder übersehen.
Über den Wolken
Ein wichtiger Teil des Reiseerlebnisses ist das Unterhaltungsprogramm an Bord. Während manche Cochlea-Implantat-Nutzer*innen früher vor allem auf Untertitel angewiesen waren, gibt es heute zahlreiche Möglichkeiten, das Entertainment-Programm direkt zu empfangen. Viele Flugzeuge verfügen über standardisierte Audioanschlüsse, die mithilfe kompatibler Kabel oder Zubehörteile genutzt werden können. So können Nutzer*innen direkt zu ihrem Audioprozessor streamen oder über Kopfhörer hören. Werden während des Flugs drahtlose Verbindungen eingeschränkt, sorgen Funktionen wie der Flugmodus für einen sicheren Betrieb und erlauben CI-Nutzer*innen gleichzeitig, alles um sie herum zu hören. „Diese kleinen, aber wichtigen Details – einen Film ansehen können, die Durchsagen hören – machen das Reisen angenehm“, so Dr. D’Haese. „Heutzutage sind diese kleinen Details einfacher möglich als je zuvor.“
Gute Vorbereitung schafft Sicherheit
Entscheidend ist meist nicht die Komplexität des Reisens, sondern eine gute Vorbereitung. Einfache, praktische Maßnahmen wie eine frühzeitige Reiseplanung, das Mitführen von Ersatzteilen oder die Nutzung technischer Hilfsmittel wie induktiver Höranlagen können das Reiseerlebnis deutlich verbessern. Auch digitale Begleiter können zusätzliche Sicherheit bieten. Mit der HearCare App können Nutzer*innen ihre Hörversorgung bequem über das Smartphone begleiten und wichtige Informationen jederzeit abrufen. So lassen sich viele Fragen und Anliegen auch unterwegs klären, ohne dass ein Klinikbesuch notwendig ist.
Gleichzeitig sorgen internationale Servicenetzwerke dafür, dass Cochlea-Implantat-Nutzer*innen auch fern der Heimat nicht auf sich allein gestellt sind. MED-EL bietet Zugang zu lokalen CI-Teams in aller Welt. So finden Hörimplantierte Unterstützung, egal, wohin ihre Reise sie führt. Über die Initiativen Hearpeers und Leben mit Hörverlust können sich Nutzer*innen außerdem mit anderen Hörimplantierten weltweit vernetzen, Erfahrungen austauschen und praktische Tipps für den Alltag und auf Reisen erhalten. Caroline, Vielreisende mit Cochlea-Implantat, erzählt: „Ich nehme meinen Audioprozessor und bin startklar. Keine Sorgen, einfach rein ins Reiseabenteuer.“
Reisen bedeutet Teilhabe
Für MED-EL geht es beim Reisen um mehr als Technologie. Es geht darum, Menschen mit Hörverlust die volle Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und emotionalen Leben zu ermöglichen. „Beim Reisen geht es nicht nur darum, ein Ziel zu erreichen“, sagt Dr. D’Haese. „Sondern darum, Teil des Erlebnisses zu sein. Und Hören spielt dabei eine zentrale Rolle.“
Zum Start der Urlaubssaison ist die Botschaft daher eindeutig: Hörverlust sollte niemanden davon abhalten, die Welt zu entdecken.
Weitere praktische Tipps zum Reisen mit Cochlea-Implantaten finden Sie im MED-EL Blog.
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Über MED-EL
MED-EL Medical Electronics, ein führender Hersteller von implantierbaren Hörlösungen, hat es sich zum vorrangigen Ziel gesetzt, Hörverlust als Kommunikationsbarriere zu überwinden. Das österreichische Familienunternehmen wurde von den Branchenpionieren Ingeborg und Erwin Hochmair gegründet, deren richtungsweisende Forschung zur Entwicklung des ersten mikroelektronischen, mehrkanaligen Cochlea-Implantats (CI) führte, das 1977 implantiert wurde und die Basis für das moderne CI von heute bildet. Damit war der Grundstein für das erfolgreiche Unternehmen gelegt, das 1990 die ersten Mitarbeiter aufnahm. Mittlerweile beschäftigt MED-EL mehr als 3.300 Mitarbeiter aus rund 90 Nationen an 30 Standorten weltweit.
Das Unternehmen bietet die größte Produktpalette an implantierbaren und implantationsfreien Lösungen zur Behandlung aller Arten von Hörverlust; Menschen in 140 Ländern hören mithilfe eines Produkts von MED-EL. Zu den Hörlösungen von MED-EL zählen Cochlea- und Mittelohrimplantat-Systeme, ein System zur Elektrisch Akustischen Stimulation, Hirnstammimplantate sowie implantierbare und operationsfreie Knochenleitungsgeräte. www.medel.com
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