Special Report „Über das Hören im Alter“ am Internationalen Tag der älteren Menschen vorgestellt

Okt 1, 2018

Special Report „Über das Hören im Alter“ am Internationalen Tag der älteren Menschen vorgestellt

 

MED-EL Bericht erläutert, warum gutes Hören in jedem Alter wichtig ist und wie Hörimplantate Beziehungen retten können.



Oktober 1, 2018 — (Wien, Österreich) — Heute ist der Internationale Tag der älteren Menschen. Der österreichische Hör-Implantate-Hersteller MED-EL nimmt das zum Anlass, um die jüngste Auflage des MED-EL Special Reports „Über das Hören im Alter“ vorzustellen. Der Bericht bringt neue Studienergebnisse und Erkenntnisse über das Hören und Nicht-Hören im Alter und informiert über die Chancen, die durch Cochlea-Implantate (CI) entstehen. Der Special Report steht unter go.medel.com/specialreport2de zum Download zur Verfügung und kann auch in der Printversion kostenlos bestellt werden.

Erst im März 2018 veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beunruhigende Daten: Demnach leben mehr als 465 Millionen Menschen weltweit mit beeinträchtigendem Hörverlust. Ein Drittel davon ist über 65 Jahre alt. Schätzungen zufolge steigt diese Zahl bis 2050 auf 900 Millionen Menschen. In Österreich ist etwa jeder Fünfte ab 14 Jahren von einer Form der Hörbeeinträchtigung betroffen; ab dem 65. Lebensjahr ist es jeder Zweite.


Studien zeigen die Auswirkungen von Schwerhörigkeit im Alltag

Wer im Alter schlecht hört, zieht sich häufiger zurück und leidet eher an Depressionen als ältere Menschen mit gutem Gehör. Auch demenzielle Erkrankungen treten öfter auf und das Sturzrisiko ist erhöht. Negative Folgen können ebenso im Beziehungsleben auftreten, das durch holprige Kommunikation erschwert wird.

Die Behandlung von Hörverlust kann einen kognitiven Abbau hinauszögern und auch die anderen Begleiterscheinungen hintanhalten. Die erste Wahl ist fast immer ein Hörgerät. Hilft das nicht mehr, gibt es die Möglichkeit eines Cochlea-Implantats (CI). „Die Cochlea-Implantation ist der sicherste Eingriff im HNO-Bereich. Komplikationen sind extrem selten“, sagt OA Dr. Wolf-Dieter Baumgartner, Universitätsklinik für HNO der MedUniWien.

Dr. Ingeborg Hochmair, Gründerin und CEO von MED-EL ergänzt: „Die Behandlung von Hörverlust ermöglicht Betroffenen, länger ein aktives Leben zu führen und trägt dazu bei, dass Europas Gesundheitssysteme zukunftsfähig bleiben. Bleibt Hörverlust unbehandelt, kommen Betroffene oft früher in betreute Einrichtungen. So bringen wir unsere ältere Bevölkerung um die Möglichkeit, ihr Leben voll auszuschöpfen.“


Special Report: Grundlagen zum Thema Hörverlust

Der aktualisierte Special Report erläutert, warum gutes Hören in jedem Alter wichtig ist und enthält neue Studien und Erkenntnisse rund um das Thema Hören für Menschen ab 60 Jahren. Besonderes Augenmerk legten die Autoren auf die Situation in ausgewählten Ländern, darunter Österreich, Deutschland, Großbritannien, Japan, Kanada und die USA. Damit erhalten Leser ein umfassendes Bild zur Altersschwerhörigkeit im globalen Kontext.

Auch CI-Nutzer kommen zu Wort. Der 63-jährige Walter erzählt: „Meine hohen Erwartungen (an das CI, Anm.) wurden nicht enttäuscht. Nach der Aktivierung hörte ich wie in jungen Jahren. Es war ein unbeschreibliches Gefühl – wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen.“ Elisabeth, 72, sagt: „Das Cochlea-Implantat gab mir mein Selbstbewusstsein zurück, half mir, den Alltag zu meistern und zu kommunizieren. Ich wäre hilflos ohne mein Implantat. Es ermöglicht mir, wieder an der hörenden Welt teilzunehmen. Meine Lebensqualität hat sich enorm verbessert.“


Der Special Report „Über das Hören im Alter“ ist ab sofort erhältlich

Bestellen Sie Ihr kostenloses Exemplar bei MED-EL Medical Electronics, Carmen Kronawettleitner, Fürstenweg 77, A-6020 Innsbruck, Telefon: +43 577 885 208, email: carmen.kronawettleitner@medel.com or awareness@medel.com.


Über MED-EL

MED-EL Medical Electronics, führender Hersteller von implantierbaren Hörlösungen, hat es sich zum vorrangigen Ziel gesetzt, Hörverlust als Kommunikationsbarriere zu überwinden. Das österreichische Familienunternehmen wurde von den Branchenpionieren Ingeborg und Erwin Hochmair gegründet, deren richtungsweisende Forschung zur Entwicklung des ersten mikroelektronischen, mehrkanaligen Cochlea-Implantats (CI) führte, das 1977 implantiert wurde und die Basis für das moderne CI von heute bildet. Damit war der Grundstein für das erfolgreiche Unternehmen gelegt, das 1990 die ersten Mitarbeiter aufnahm. Heute beschäftigt MED-EL weltweit mehr als 1900 Personen in 30 Niederlassungen.

Das Unternehmen bietet die größte Produktpalette an implantierbaren und implantationsfreien Lösungen zur Behandlung aller Arten von Hörverlust; Menschen in 123 Ländern hören mithilfe eines Produkts von MED-EL. Zu den Hörlösungen von MED-EL zählen Cochlea- und Mittelohrimplantate, ein System zur Elektrisch Akustischen Stimulation, Hirnstammimplantate sowie implantierbare als auch implanatationsfreie Knochenleitungsgeräte.


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