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Welttag des Hörens 2026: MED-EL steht für Hörgesundheit für jedes Kind – an jedem Tag

3. März 2026 – Innsbruck, Österreich: Zum Welttag des Hörens 2026 bekräftigt MED-EL sein ganzjähriges, kontinuierliches Engagement für die Hörgesundheit von Kindern und unterstützt damit das Motto der Weltgesundheitsorganisation (WHO): „Von der Gemeinschaft bis ins Klassenzimmer: Hörversorgung für alle Kinder“. Weltweit leben schätzungsweise 90 Millionen Kinder zwischen 5 und 19 Jahren mit Hörverlust. Frühzeitige Diagnose und Behandlung von Hörstörungen bleiben daher ein entscheidender Faktor, um Entwicklungsnachteile zu vermeiden. MED-EL betont, dass Hörgesundheit keine Ein-Tages-Initiative ist, sondern eine ganzjährige Mission.

 

  • Engagement für Familien: Eltern berichten, wie frühe Hörversorgung und Unterstützung die Zukunft ihrer Kinder verändern.
  • Globales Engagement: Hearpeers, Leben mit hoerverlust.at und IDEASforEARS tragen weltweit dazu bei, Aufmerksamkeit für Hörgesundheit zu schaffen und Gemeinschaft zu stärken.
  • Ganzjähriges Engagement: MED-EL arbeitet jeden Tag an seinem Ziel, für alle Kinder die bestmögliche Hörgesundheit zu erreichen.

 

Hörverlust im Kindesalter kann die Sprachentwicklung, Bildung, soziale Teilhabe und langfristige berufliche Chancen beeinträchtigen. Obwohl über 60 % der kindlichen Hörstörungen vermeidbar wären, haben Millionen Kinder keinen Zugang zu frühzeitiger Erkennung und rechtzeitiger Versorgung. MED-EL investiert daher ganzjährig in Hörimplantat Technologien, Aufklärung, Bildungsangebote, Rehabilitationsmaßnahmen und globale Netzwerkinitiativen.

 

Kreativität trifft Awareness: IDEASforEARS

Ein eindrucksvolles Beispiel für die Philosophie von MED-EL ist IDEASforEARS, ein weltweiter Erfinderwettbewerb für Kinder, die ihre Ideen zur Weiterentwicklung von Hörtechnologien einbringen können. IDEASforEARS vereint die Kreativität mit Awareness: die teilnehmenden Kinder werden in einer breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen, wertgeschätzt und für ihre Ideen geehrt. Camila, eine ehemalige Gewinnerin aus Argentinien, erinnert sich: „Nach Innsbruck zu kommen für IDEASforEARS war unvergesslich. Ich habe Kinder aus der ganzen Welt getroffen, denen Hörgesundheit genauso wichtig ist wie mir. Das war der beste Beweis, dass kleine Ideen große Veränderungen bewirken können.“

Auch Linn aus Deutschland, ebenfalls eine frühere Gewinnerin, bezeichnet IDEASforEARS als „lebensverändernd“, denn der Wettbewerb habe sie dazu inspiriert, eine Karriere in der Hörtechnologie anzustreben. Linn verkörpert das Ziel von IDEASforEARS: Kindern eine Stimme zu geben und ihnen zu zeigen, dass ihre Ideen ernstgenommen werden.

Patrick D’Haese, Corporate Director of Awareness and Public Affairs bei MED-EL, bekräftigt:

„IDEASforEARS ist die gelebte MED-EL Mission. Wir geben Kindern eine Bühne und nehmen sie ernst. Ihre kreativen Ideen und ihre Erfahrung mit Hörverlust inspirieren uns zu Innovationen, die ihren Bedürfnissen entsprechen. Diese Kinder sind nicht nur die Nutzer*innen von heute oder morgen. Sie gestalten die Zukunft der Hörtechnologie mit.“

 

Gemeinschaft und Unterstützung: Hearpeers und Leben mit hoerverlust.at

Familien mit gehörlosen Kindern stehen nach der Diagnose vor unzähligen Fragen. Hier setzt Hearpeers, das globale Mentoren Netzwerk von MED-EL, an. Familien von Kindern mit Hörimplantaten können sich austauschen, fachliche Informationen und praxisnahe Empfehlungen bekommen. Ziel ist es, Familien auf dem Weg zum Hören zu begleiten und zu unterstützen.

In Österreich hat sich die Plattform Leben mit hoerverlust.at darauf spezialisiert, Betroffene und Angehörige vom ersten Moment des Verdachts bis zur optimalen Versorgung umfassend informativ zu begleiten und ihnen die Suche nach den für sie richtigen Stellen zu erleichtern. Der Austausch mit NutzerInnen von Hörimplantat-Lösungen sowie deren Angehörigen ist eine wichtige Stütze im Entscheidungsprozess für ein Hörimplantat. 38 HörberaterInnen stehen dabei österreichweit zum persönlichen Austausch zur Verfügung.

Hörberaterin Eva lebt in Wien. Ihr Sohn Florim ist von Kindheit an beidseitig mit Cochlea-Implantaten versorgt. Eva ist sich sicher, mit der Entscheidung für die Implantation alles richtig gemacht zu haben: „Mit dem CI haben sich für unseren mehrfachbehinderten Sohn viele Fenster geöffnet. Der Austausch mit anderen Betroffenen spendet viel Kraft.“

Jasmine, Mutter eines Mädchens mit Cochlea Implantat aus der Schweiz, ermutigt: „Hörverlust darf kein Tabuthema sein. Sprecht offen darüber, und schenkt euren Kindern Selbstvertrauen. Sie sind perfekt, so wie sie sind. Sie mögen gehörlos sein, sie mögen ein CI haben, aber sie können alles erreichen.“

Laely aus Indonesien, Mutter von Mika, unterstreicht die Bedeutung der Familie: „Eine frühe Hörversorgung ist der Schlüssel zum Erfolg. Sucht euch ein Netzwerk, das euch unterstützt, sprecht mit Fachleuten und anderen betroffenen Familien. Eltern sind die ersten und wichtigsten Lehrpersonen und die besten Therapeuten für zuhause. Freut euch über jeden kleinen Fortschritt.“

Mentor*innen wie Jasmine und Laely oder Hörberaterin Eva bilden das Herz von Hearpeers und Leben mit hoerverlust.at: eine Gemeinschaft, die betroffene Familien stärkt und begleitet, damit niemand den Weg zum Hören allein gehen muss.

 

Gemeinsame Verantwortung

Nach Ansicht von MED-EL kann eine erfolgreiche Hörversorgung für Kinder durch die Zusammenarbeit zwischen Familien, Bildungseinrichtungen und medizinischen Fachkräften gelingen. Das notwendige Wissen erhöht die Chance für jedes gehörlose Kind, sein Potenzial voll auszuschöpfen.

Das gilt übrigens nicht nur für Industrienationen. MED-EL ist heute in mehr als 140 Ländern aktiv, arbeitet eng mit Entwicklungshilfeorganisationen zusammen, unterstützt verschiedene afrikanische Länder beim Ausbau der Hörversorgung und hilft beim Aufbau universitärer Ausbildungsprogramme und medizinischer Infrastruktur. Der Fortschritt dort ist nicht immer so schnell, wie man es sich wünscht. Patrick D’Haese nennt einen möglichen Grund: „Wenn jemand einen Rollstuhl benutzt, ist das sofort sichtbar. Aber wenn ein Kind nicht gut hört, wissen die meisten Menschen nicht, wie tiefgreifend das sein Leben beeinflusst.“

Der Welttag des Hörens dient als Anlass, auf die Bedeutung regelmäßiger Hörtests im Kindesalter hinzuweisen und die Integration von Hörgesundheit in Vorsorgeprogramme für Kinder zu fördern. „Hörversorgung ist keine Ein Tages Aktion“, sagt Patrick D’Haese. „Es braucht ganzjähriges Engagement, beginnt mit der Früherkennung von Hörstörungen und setzt sich mit der geeigneten technischen Hörversorgung samt Rehabilitation und Frühförderung fort. Am Welttag des Hörens 2026 unterstreichen wir unsere Mission, jedem Kind den bestmöglichen Start in ein hörendes Leben zu ermöglichen. Zu Hause, in Kindergarten und Schule und ein Leben lang.“

Weitere Informationen über Hörverlust, Hörlösungen und Zukunftsaussichten für Kinder mit Hörimplantaten finden Sie auf der MED-EL Website.

 

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Über MED-EL

MED-EL Medical Electronics, ein führender Hersteller von implantierbaren Hörlösungen, hat es sich zum vorrangigen Ziel gesetzt, Hörverlust als Kommunikationsbarriere zu überwinden. Das österreichische Familienunternehmen wurde von den Branchenpionieren Ingeborg und Erwin Hochmair gegründet, deren richtungsweisende Forschung zur Entwicklung des ersten mikroelektronischen, mehrkanaligen Cochlea-Implantats (CI) führte, das 1977 implantiert wurde und die Basis für das moderne CI von heute bildet. Damit war der Grundstein für das erfolgreiche Unternehmen gelegt, das 1990 die ersten Mitarbeiter aufnahm. Mittlerweile beschäftigt MED-EL mehr als 3.100 Mitarbeiter aus rund 90 Nationen an 30 Standorten weltweit.

Das Unternehmen bietet die größte Produktpalette an implantierbaren und implantationsfreien Lösungen zur Behandlung aller Arten von Hörverlust; Menschen in mehr als 140 Ländern hören mithilfe eines Produkts von MED-EL. Zu den Hörlösungen von MED-EL zählen Cochlea- und Mittelohrimplantat-Systeme, ein System zur Elektrisch Akustischen Stimulation, Hirnstammimplantate sowie implantierbare und operationsfreie Knochenleitungsgeräte. medel.com/de-at   

 

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