MED-EL Schweiz

Sie sind von Hörverlust betroffen? Oder Sie kennen jemanden mit Hörverlust? Hier erfahren Sie, wie wir bei MED-EL Schweiz dabei helfen können, das Hören und damit die Lebensqualität zu verbessern.

MED-EL Schweiz

Vor fast 40 Jahren haben die Gründer von MED-EL, Dr. Ingeborg und Prof. Erwin Hochmair, die Welt mit der Entwicklung des modernen mikroelektronischen Mehrkanal-Cochlea-Implantats verändert. Diese bahnbrechende Innovation ermöglicht Menschen mit Hörverlust, Klänge wahrzunehmen, Musik zu geniessen und sich mit Freunden und Familienmitgliedern zu unterhalten, kurz: das Leben zu hören.  

Tausende Menschen aus mehr als 120 Ländern können heute dank MED-EL wieder hören. Seit mehr als 30 Jahren sind unsere Experten auch in der Schweiz tätig. MED-EL Schweiz wurden 2017 gegründet, um den Service für unsere Kunden noch weiter zu verbessern. Unser Netzwerk an Kliniken erstreckt sich über das ganze Land und unsere Fachleute vor Ort beraten Sie gerne ausführlich darüber, welche unserer Hörlösungen für Sie die passende sein kann. Wir freuen uns, Sie auf Ihrem Weg begleiten zu dürfen.

Wie funktioniert Hören?

 

Aussenohr

Töne und Geräusche gelangen in Form von Schallwellen durch unser Aussenohr zum Mittelohr. Da Schallwellen nichts anderes als Vibrationen sind, bringen Sie im Mittelohr das Trommelfell zum Vibrieren.

Das Außenohr
 

Mittelohr

Das Trommelfell bringt die Gehörknöchelchen, winzige Knochen im Mittelohr, zum Schwingen. So werden die Schallvibrationen an das Innenohr übertragen.

Das Mittelohr
 

Innenohr

Wenn die Schallvibrationen die Cochlea erreichen, versetzen sie dort die sogenannten Haarzellen in Schwingung. Diese wandeln die Vibrationen in elektrische Nervenimpulse um.

Das Innenohr
 

Hörnerv

Der Hörnerv verbindet die Cochlea mit jenen Bereichen im Gehirn, die für das Hören zuständig sind. Erst wenn Impulse über den Hörnerv zum Gehirn gelangen, können sie als Klänge wahrgenommen werden.

Der Hörnerv
Arten von Hörverlust

Arten von Hörverlust

Lösungen bei Hörverlust

Lösungen bei Hörverlust

Unser Produktportfolio umfasst eine Vielzahl an Lösungen für verschiedenste Arten und Schweregrade von Hörverlust: Cochlea-Implantate, elektrisch-akustische Stimulation (EAS), Mittelohrimplantat-System, Knochenleitungsimplantat-System sowie ein implantationsfreies Knochenleitungshörsystem. Hier finden Sie detailierte Informationen zu unseren Hörlösungen.

CI-System

CI-System
Cochlea-Implantate

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EAS-System

EAS-System
Elektrisch-akustische
Stimulation

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VIBRANT SOUNDBRIDGE

VIBRANT SOUNDBRIDGE
Mittelohrimplantat

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BONEBRIDGE

BONEBRIDGE
Knochenleitungshörsystem
Implantat

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ADHEAR Knochenleitungshörsystem

ADHEAR

Knochenleitungshörsystem

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FAQs

Häufige Fragen

Beim Hören nehmen unseren Ohren Schallwellen aus der Umgebung auf. Diese werden in Nervensignale umgewandelt und an das Gehirn weitergeleitet, wo sie als Höreindruck interpretiert werden.

Eine detaillierte Erklärung finden Sie auf der Seite „Wie Hören funktioniert“.

Wenn ein Teil des Ohres nicht mehr richtig funktioniert und es immer schwieriger wird zu hören, spricht man von einem Hörverlust. Hörverlust kennt viele unterschiedliche Schweregrade und Ursachen. Nicht minder vielfältig sind die Behandlungsmethoden. Sie umfassen unter anderem Hörgeräte und Hörimplantate.

Hier finden Sie mehr Information zu den verschiedenen Arten von Hörverlust.

Hörimplantat-Systeme sind für Menschen mit Hörverlust gedacht, denen Hörgeräte keinen ausreichenden Nutzen bringen.

Ein Hörimplantat-System besteht aus einem Implantat, welches chirurgisch eingesetzt wird, und einem Audioprozessor, der seitlich am Kopf getragen wird. Es gibt mehrere Arten von Hörimplantaten, um die verschiedenen Arten von Hörverlust abdecken zu können: Cochlea-Implantat, Mittelohrimplantat und Knochenleitungsimplantat.

Mehr Informationen zu den verschiedenen Arten von Hörimplantat-Systemen finden Sie hier.

Sowohl Hörgeräte als auch Hörimplantate dienen dazu, besser zu hören. Die Funktionalität dieser beiden Produktgruppen unterscheidet sich jedoch grundlegend.

Ein Hörgerät verstärkt die Klänge, die das Ohr von aussen erreichen. Ist das Innenohr jedoch geschädigt, ist diese Massnahme nicht mehr ausreichend.

Wenn also die Unterstützung durch das Hörgerät nicht mehr ausreicht, kann das Implantat helfen, verlorenes Hörvermögen wiederherzustellen.

Wenn Sie an mittlerem bis völligem Hörverlust leiden, kann ein Hörimplantat eine Lösung für Sie sein. Ein Hörspezialist kann sich Ihren Fall genau ansehen und Sie genauer darüber informieren, welche Hörlösung für Sie die richtige ist. Wenn Sie mehr Infos dazu haben möchten, welche konkrete Hörlösung Ihnen helfen kann, empfehlen wir Ihnen das Kontaktformular unten auszufüllen. Wir bringen Sie mit einem Hörspezialisten in Ihrer Nähe in Kontakt.

Je früher Kinder mit schwerem bis hochgradigem Hörverlust ein Implantat erhalten, desto grösser sind die Erfolgschancen. In den ersten Lebensjahren entwickelt das Kind jene Bereiche im Gehirn, die für das Sprach- und Hörverständnis zuständig sind. Während dieser Zeit kann es sich am besten an das Hören mit dem Implantat gewöhnen. Wenn Kinder mit hochgradigem Hörverlust früh genug implantiert werden, können sie in vielen Fällen hören und sprechen auf dem gleichen Niveau erlernen wie ihre gleichaltrigen Freunde.

Basierend auf der Situation Ihres Kindes berät Ihr Arzt Sie darüber, in welchem Alter eine Implantation sinnvoll ist. Wenn Sie noch nicht mit einem Hörspezialisten gesprochen haben, laden wir Sie ein, unser Kontaktformular auszufüllen. Wir bringen Sie dann mit einem Spezialisten in Ihrer Nähe in Kontakt.

Es gibt keine Altersbegrenzung für den Erhalt eines Hörimplantats. Viele unserer Nutzer sind ältere Menschen, die durch das Implantat im hohen Alter eine neue Lebensqualität erleben.

Man muss sich jedoch bewusst sein, dass das Hören mit dem Implantat ein ständiger Lernprozess ist. Daher ist es für Kandidaten jeden Alters wichtig, an den Rehabilitationsprogrammen teilzunehmen und regelmässig Hörübungen zu machen.

Wie bei jeder Operation gibt es auch bei einer Hörimplantat-OP potentielle Risiken. Diese sind jedoch sehr gering und vergleichbar mit den Risiken anderer Operationen im Bereich des Ohrs. Die Implantate von MED-EL wurden so entwickelt, dass sie minimal-invasive Operationstechniken erlauben. Für mehr Informationen über mögliche Risiken sollten Sie sich an einen Facharzt wenden.

Eine Hörimplantat-Operation dauert zwischen einer und drei Stunden. In der Regel sind Sie am nächsten Tag schon wieder auf den Beinen. Die Dauer des Krankenhausaufenthalts hängt von Ihrer Klinik und Ihrem Gesundheitszustand ab und beträgt zwischen einem und mehreren Tagen.

Metalldetektoren oder Sicherheitsscans beeinträchtigen die Funktionsweise Ihres Implantats nicht. Da das Implantat jedoch Metallteile enthält, erhalten Implantat-Träger von MED-EL eine ID-Karte, die Sie bei Sicherheitskontrollen vorweisen können.

Ja, Implantat-Träger können ein aktives Leben führen und müssen nur wenige Einschränkungen beachten. Ihr Arzt oder Hörspezialist kann Sie zu diesem Thema individuell beraten.

Ganz allgemein empfehlen wir bei all jenen Sportarten einen Helm zu tragen, bei denen auch ohne Hörimplantat das Tragen eines Helms empfohlen wird. Der Bereich des Kopfs, wo Implantat und Audioprozessor sitzen, sollte besonders gut geschützt sein. Wenn Sie Wassersport betreiben, sollten Sie die wasserdichten WaterWear Schutzhüllen für Ihren Audioprozessor verwenden. Spielgeräte aus Plastik, z.B. auf einem Spielplatz, können sich elektrostatisch aufladen. Daher sollten Sie in diesen Situationen den Audioprozessor abnehmen.

Die MED-EL Hörimplantat-Systeme sind immer auf dem neuesten Stand, aber natürlich entwickeln wir Technologien wie unsere Klangverarbeitung laufend weiter. Bringen wir einen neuen Audioprozessor auf den Markt, können Sie in einer einfachen Fitting-Session bei Ihrem Audiologen auf das neue Gerät umsteigen und so die neuesten Entwicklungen nutzen, ohne sich einer Operation unterziehen zu müssen.

Durch diese unkomplizierte Möglichkeit, auf neue Produkte umzusteigen, profitieren MED-EL Nutzer immer von den neuesten Innovationen - jetzt und in der Zukunft.

Wenn Sie detaillierte Informationen zum Erhalt eines MED-EL Hörimplantat-Systems wünschen, füllen Sie unser Kontaktformular aus und wir stellen den Kontakt zu einem Hörspezialisten in Ihrer Nähe her. Im Zuge einiger Routineuntersuchungen wird der Hörspezialist prüfen, welche Hörlösung in Ihrem Fall am besten geeignet ist.

Die nächsten Schritte

Die nächsten Schritte

Wir erklären Ihnen, welche Schritte auf Sie zukommen, wenn Sie ein Cochlea-Implantat erhalten.

  • Zuerst müssen Sie bei einem Audiologen einen Hörtest machen lassen. Dieser Test gibt Aufschluss darüber, welche Hörlösung für Sie infrage kommt. Falls eine Hörbeeinträchtigung festgestellt wird, erhalten Sie in den meisten Fällen zuerst ein Hörgerät.
  • Sollte dieses zu keiner ausreichenden Verbesserung der Hörleistung führen, kann ein Cochlea-Implantat in Betracht gezogen werden. In diesem Fall ist eine Implantation im Rahmen eines chirurgischen Eingriffs notwendig. Wir helfen Ihnen dabei, einen Hörspezialisten in Ihrer Nähe zu finden, der Sie dazu umfassend berät. Füllen Sie dazu bitte das Kontaktformular aus. Bei der Operation handelt es sich um einen sehr sicheren Routineeingriff. Der Krankenhausaufenthalt beträgt gewöhnlich nur ein bis zwei Tage.
  • Etwa vier Wochen nach der Implantation kann das Implantat aktiviert werden. Bei diesem Termin programmiert Ihr Audiologe das Implantat für Sie und zeigt Ihnen, wie alles funktioniert. Zu diesem Zeitpunkt werden Sie zum ersten Mal mit Ihrem neuen Implantat hören.
  • In den ersten Wochen nach der Aktivierung wird die Lautstärke kontinuierlich gesteigert, damit sich Ihr Gehirn an die neuen Geräusche gewöhnen kann.
  • Rehabilitation und regelmässiges Hörtraining helfen Ihnen dabei, ein bestmögliches Hörverständnis zu entwickeln. In der Schweiz gibt es zahlreiche Reha-Einrichtungen und Hörzentren. Ihr Audiologe oder MED-EL Ansprechpartner kann Ihnen hierzu detailierte Informationen geben.

Warum MED-EL?

MED-EL ist weltweit führend in der Entwicklung innovativer Lösungen für Hörverlust. Mehr als 200.000 Menschen rund um den Globus können dank unserer Hörsysteme hören. Warum entscheiden sich so viele Menschen für Hörlösungen von MED-EL?

MRT-Sicherheit

Mit einem Cochlea-Implantat von MED-EL können Sie sich einem MRT-Scan mit 3,0 Tesla unterziehen, ohne den Magneten vorher chirurgisch entfernen zu lassen.

Ausgefeilte Technologie

In den vergangenen 40 Jahren nahm MED-EL im Bereich der Hörimplantatentwicklung stets eine Vorreiterrolle ein. Von den neuesten Klangverarbeitungsstrategien zu den modernsten Elektrodenträgern: alle unsere Produkte und Serviceleistungen wurden mit dem Ziel entwickelt, Ihnen das bestmögliche Hörerlebnis zu bieten.

Zuverlässige Implantate

MED-EL entwickelt und fertigt seine Implantate in Europa, basierend auf jahrzehntelanger Erfahrung. Unser vorrangiges Ziel ist, Ihnen für viele Jahre ein zuverlässiges Hörerlebnis zu ermöglichen.

Service - ein Leben lang

Ihr Implantat wird Sie für viele Jahre begleiten. Und wir von MED-EL ebenso! Mit unseren umfassenden Serviceleistungen unterstützen wir Sie bei allen kleinen und grossen Anliegen.


* SYNCHRONY 2 und SYNCHRONY CI-Nutzer können sich problemlos einer MRT-Untersuchung mit 0,2, 1,0, 1,5 und 3,0 Tesla unterziehen, sofern die Voraussetzungen gemäss der Bedienungsanleitung eingehalten werden.

MED-EL Kliniken in der Schweiz

Egal wo Sie wohnhaft sind, es gibt mit Sicherheit eine MED-EL Klinik in Ihrer Nähe, wo Sie beste Beratung und Unterstützung auf Ihrem Weg zum neuen Hören erhalten. Finden Sie hier eine Klinik in Ihrer Nähe.

 

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Kontaktieren Sie MED-EL Schweiz

Kontaktieren Sie MED-EL Schweiz

Sind Sie bereit, den ersten Schritt zu tun? Unser Team ist jederzeit gerne für Sie da. Füllen Sie einfach das untenstehende Kontaktformular aus und wir melden uns bei Ihnen. Dies kann bereits Ihr erster Schritt zu einem besseren Hören sein.

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Adresse:
MED-EL Schweiz GmbH
Hauptstrasse 137E
CH-8274 Tägerwilen

 

Kontakt:
Telefon: +41 71 5449740
E-Mail: office-ch@medel.com

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