BCI 601 - Bone Conduction Implant





Das BCI 601 ist die implantierbare Komponente der BONEBRIDGE und besteht aus

  • einer internen Spule,
  • einem Magneten, der den SAMBA Audioprozessor über dem Implantat hält,
  • einem Demodulator, der das Signal des SAMBA umwandelt,
  • dem Bone Conduction-Floating Mass Transducer (BC-FMT), der den Schädelknochen in Schwingung versetzt.

Spule

Magnet

Demodulator

BC-FMT

BCI Bone Conduction Implant

BCI 601 - Bone Conduction Implant





Das BCI 601 ist die implantierbare Komponente der BONEBRIDGE und besteht aus

  • einer internen Spule,
  • einem Magneten, der den SAMBA Audioprozessor über dem Implantat hält,
  • einem Demodulator, der das Signal des SAMBA umwandelt,
  • dem Bone Conduction-Floating Mass Transducer (BC-FMT), der den Schädelknochen in Schwingung versetzt.

Wieso hört man mit dem BCI 601?

Das menschliche Hören funktioniert auf zwei Arten: einerseits über die Luft, die durch den Gehörgang an das Trommelfell gelangt und dieses in Schwingung versetzt. Die Mittelohrstrukturen geben die Schwingen an das Innenohr (Cochlea) weiter. Bei Menschen ohne Hörprobleme wird nahezu die gesamte Schallinformation über diese sogenannte Luftleitung verarbeitet.

Aber auch über den Schädelknochen werden Schallwellen direkt zur Cochlea übertragen. Dieses Phänomen der Knochenleitung macht sich die BONEBRIDGE zu Nutze: das BCI 601 wird direkt im Knochen unter der Haut platziert und bringt diesen durch Vibration in Schwingung. Somit wird das natürliche Signal verstärkt und mehr Schallinformation an die Cochlea geleitet.

Implantation

In einer circa einstündigen Operation wird das BCI 601 hinter dem Ohr, direkt unter der Haut, implantiert. Der Eingriff wird unter Vollnarkose oder mit lokaler Betäubung durchgeführt. Von außen ist das Implantat nicht sichtbar. Nach zwei bis vier Wochen, sobald die Naht verheilt ist, kann das Implantat durch das Anlegen des SAMBA Audioprozessors aktiviert werden. Da sich das Implantat vollständig unter der intakten Haut befindet, sind Komplikationsraten äußerst gering.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an Ihren Chirurgen oder kontaktieren Sie Ihre HNO-Klinik.

© 2017 MED-EL