MRT-Untersuchung mit einem Cochleaimplantat
Ihre Sicherheit. Ihr Komfort.

Ein MRT zählt zu den wichtigsten bildgebenden Untersuchungsverfahren, die ein Arzt zur Diagnose und Früherkennung von Krankheiten heranziehen kann. Bei einer Magnetresonanztomographie (MRT) werden Magnetfelder genutzt, um detaillierte Bilder vom Inneren des Körpers zu erhalten. Da in jedem Cochleaimplantat ein Magnet enthalten ist, der auf diese Magnetfelder reagiert, ist ein sicherer Ablauf der MRT-Untersuchung für jeden CI-Nutzer ganz besonders wichtig.

Unser SYNCHRONY Cochleaimplantat verfügt daher über einen einzigartigen Magneten, der sich im Magnetfeld selbst ausrichten kann. Dadurch bietet SYNCHRONY das höchste Maß an MRT-Sicherheit von allen derzeit am Markt erhältlichen Cochleaimplantaten. Außerdem ist SYNCHRONY das einzige Cochleaimplantat, bei dem der Magnet für ein 3,0-Tesla MRT vorher nicht chirurgisch entfernt werden muss.* Kein anderes CI, das derzeit am Markt erhältlich ist, kann diese MRT-Sicherheit bieten. Mit SYNCHRONY sind Sie für jede Lebenslage bestens gerüstet!

Dr. Harold Pillsbury, MD

Wenn Sie bei einer MRT-Untersuchung die Stärke auswählen können, entscheiden Sie sich für 3,0 Tesla. Das liefert Ihrem Arzt die besten Ergebnisse.

Dr. Harold Pillsbury, MD


Vorsitzender Abteilung für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Universität North Carolina
Chapel Hill, North Carolina, USA

Keine Operation.
Keine Beschwerden.
Keine Höreinschränkungen.

MRT-Untersuchung bis zu 3,0 Tesla ohne Magnetentfernung
Sicher, einfach, ohne Magnetentfernung. SYNCHRONY ist das einzige Cochleaimplantat, das auch bei eingesetztem Implantatmagnet für 3,0 Tesla MRT-Untersuchungen zugelassen ist. Das bedeutet, dass der Magnet vor der Untersuchung nicht chirurgisch entfernt, und auch danach nicht wieder eingesetzt werden muss.

Keine Beschwerden
Keine Angst. Keine Schmerzen. Der Magnet des SYNCHRONY Implantats kann in seinem Gehäuse frei rotieren und sich so im Magnetfeld des MRT ausrichten. Dadurch spüren Sie während der MRT-Untersuchung kein schmerzhaftes „Ziehen“ am Implantat. Das bietet Ihnen höchsten Komfort, auch bei leistungsstarken 3,0 Tesla MRT-Scans.

Keine Höreinschränkung
Es gibt keinen Grund zu warten. Mit SYNCHRONY können Sie bis unmittelbar vor der MRT-Untersuchung und auch sofort danach wieder hören. Da keine Operation zur Magnetentfernung nötig ist, muss nichts verheilen und Sie können Ihren Audioprozessor sofort nach der Untersuchung wieder tragen.

MED-EL 3,0 Tesla MRT ohne OP Keine Beschwerden Keine Hör- einschränkung Advanced Bionics Cochlear

MRT-Untersuchungen mit SYNCHRONY
Ohne Wartezeit zum MRT - Sofort wieder Hören

SYNCHRONY CI-Nutzer können jederzeit hochauflösende 3,0 Tesla MRT-Untersuchungen an jeder Stelle des Körpers durchführen lassen. Unmittelbar nach der Routineuntersuchung können Sie Ihren Audioprozessor wieder tragen und sofort hören.

MRT planen MRT-Untersuchung

MRT-Untersuchung mit CIs anderer Hersteller

Für Nutzer von Cochleaimplantaten anderer Hersteller ist eine 3,0 Tesla MRT-Untersuchung mit viel mehr Aufwand verbunden.

Operation planen Magnet operativ entfernen MRT -Untersuchung Magnet operativ wieder einsetzen Höreinschränkung Prozessor wieder nutzbar MRT planen

  • Wenn Sie das Produkt eines anderen Herstellers verwenden, müssen Sie möglicherweise zuerst ein Röntgenbild anfertigen lassen. So kann festgestellt werden, welche Art von Magnet bei Ihrem Implantat verwendet wird.
  • Als nächsten Schritt müssen Sie einen Operationstermin planen, um den Magneten Ihres Implantats chirurgisch entfernen zu lassen. Nach dieser Operation können Sie Ihren Audioprozessor nicht verwenden.
  • Erst jetzt können Sie die MRT-Untersuchung durchführen lassen.
  • Im Anschluss an das MRT muss ein neuer Implantatmagnet im Rahmen eines operativen Eingriffs wieder eingesetzt werden.
  • Nach diesem Eingriff sollten Sie Ihren Audioprozessor wieder verwenden können.

MED-EL: Einzigartige MRT-Sicherheit*

Eine kürzlich durchgeführte Studie untersuchte das Verhalten von CIs verschiedener Hersteller während einer MRT-Untersuchung und kam zu dem Ergebnis, dass die Nutzer von MED-EL Cochleaimplantaten als einzige Testteilnehmer nicht über Schmerzen, Beschwerden oder Komplikationen berichteten.1

Bei allen MED-EL CI-Trägern konnte die MRT-Untersuchung ohne Komplikationen durchgeführt werden. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang, dass die teilnehmenden MED-EL Nutzer noch nicht das neue SYNCHRONY Implantat hatten, sondern sogar noch das Vorgängermodell in Verwendung hatten - und trotzdem beschwerdefrei blieben. Die Nutzer anderer Hersteller berichteten jedoch mehrfach über Komplikationen, darunter auch Schmerzen an der Implantationsstelle, die einen Abbruch der MRT-Untersuchung zur Folge hatten. In seltenen Fällen verrutschte sogar der Magnet.

Die Studie von Kim et al. (2015) dokumentiert die Anzahl von Patienten, bei denen Komplikationen bei einem 1.5 Tesla MRT aufgetreten sind:
- Advanced Bionics: 2 von 5 Testpersonen (insgesamt 9 Untersuchungen durchgeführt)
- Cochlear: 5 von 9 Testpersonen (insgesamt 12 Untersuchungen durchgeführt)
- MED-EL: 0 von 3 Testpersonen (insgesamt 8 Untersuchungen durchgeführt)

Komplikationen bei MRT
Studie über CI-Träger von Kim et al. (2015)1,2

MRT-Studie:
SYNCHRONY verfügt über einen speziell entwickelten Implantat-Magneten, der die höchste MRT-Sicherheit aller derzeit am Markt erhältlichen CIs bietet.

SYNCHRONY:
Einzigartiges Magnet-Design

Der Magnet des SYNCHRONY CIs kann frei rotieren und sich im Gehäuse selbst ausrichten. Dadurch werden Wechselwirkungen zwischen dem Implantat und dem Magnetfeld des MRTs vermieden. Die Folge: es gibt es kein unangenehmes Ziehen am Implantat. Für den Patienten bedeutet dies spürbar mehr Komfort und Sicherheit während einer MRT-Untersuchung.

SYNCHRONY Cochleaimplantat

MRT Sicherheitsleitfaden für Ärzte: Wichtige Informationen zur MRT-Sicherheit

*SYNCHRONY CI-Nutzer können sich problemlos einer MRT-Untersuchung mit 0,2, 1,0, 1,5 und 3,0 Tesla unterziehen, sofern die Voraussetzungen gemäß der Bedienungsanleitung eingehalten werden.

  1. Kim, B.G., Kim, J.W., Park, J.J., Kim, S.H., Kim, H.N., & Choi, J.Y. (2015). Adverse events and discomfort during magnetic resonance imaging in cochlear implant recipients. JAMA Otolaryngol Head Neck Surg. 141(1), 45–52. doi: 10.1001/jamaoto.2014.2926. http://archotol.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=1936465

  2. Die angeführten Zahlen in Prozent errechnen sich aus der Anzahl an CI-Trägern, die während der 1,5 Tesla MRT-Untersuchung über Beschwerden, Schmerzen oder Komplikationen berichtet haben. Zwei MRT-Untersuchungen, die bei 3,0 Tesla durchgeführt wurden, wurden nicht mit eingerechnet. Bei der Studie von Kim et al. (2015) wurden rückblickend MRT-Untersuchungen mit 1,5 T und 3,0 T bei CI-Trägern ausgewertet. Die MRT-Untersuchungen wurden im Zeitraum 2003 bis 2014 durchgeführt. Die Studie berücksichtigt 18 Testpersonen, davon waren 5 Nutzer eines CIs von Advanced Bionics, 11 Nutzer eines Geräts des Herstellers Cochlear und 3 Träger eines MED-EL Cochleaimplantats. Die Nutzer eines CIs von Advanced Bionics hatten insgesamt 9 MRTs bei 1,5 Tesla. Die Nutzer eines CIs von Cochlear hatten 12 MRTs bei 1,5 Tesla und zwei MRTs bei 3,0 Tesla. Die Nutzer eines CIs von MED-EL hatten insgesamt 8 MRTs bei 1,5 Tesla.

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