Neue Ära in der Versorgung von Hörschäden:

MED-EL stellt die BONEBRIDGE™ – das weltweit erste aktive Knochenleitungsimplantat – vor

Innsbruck, 21. Mai 2012 - MED-EL Medical Electronics, führender Anbieter von Hörimplantatsystemen, stellt heute mit der Bonebridge das weltweit erste, aktive Knochenleitungsimplantat vor. Die neue Technologie ermöglicht es hörgeschädigten Menschen, die an einer Schalleitungsstörung oder einseitiger Taubheit leiden, auf besonders schonende und zuverlässige Weise wieder zu hören.

So funktioniert die Technologie

Ist der natürliche Weg des Schalls in das Innenohr versperrt, können Patienten mit Hilfe ihrer Knochenleitung hören. Der Schädelknochen empfängt dabei die Audiosignale und leitet die Schallwellen an das Innenohr weiter. Bisher wurden Patienten in dieser Situation mit knochenverankerten Hörgeräten versorgt. Die Hörergebnisse waren zwar gut, jedoch weist das Verfahren relativ hohe Komplikationsraten auf und die Handhabung für den Patienten ist aufwendig. MED-EL hat mit dem ersten, aktiven Knochenleitungsimplantat BONEBRIDGE nun für diese Hörstörungen ein Intact-Skin Implantat auf den Markt gebracht. Die Intact-Skin-Technologie hat sich bei anderen Hörimplantaten seit vielen Jahren bewährt und zeichnet sich durch geringe Komplikationsraten und einfache Handhabung aus. Nun ist diese Technologie erstmals für die Knochenleitungsstimulation verfügbar.

Die BONEBRIDGE besteht aus zwei Komponenten: einem hinter dem Ohr unter der Haut liegenden Implantat und einem extern getragenen Audioprozessor, der die Schallwellen aufnimmt. Durch die Haut werden die Schallsignale über das Implantat aktiv an den Knochen und das Innenohr weitergegeben. Die neue Technologie hilft Menschen mit Schallleitungsschwerhörigkeit, bei denen konventionelle Hörgeräte nicht helfen.

DI Dr. Ingeborg Hochmair, Geschäftsführerin von MED-EL, sagt: „Unsere Neuentwicklung, die BONEBRIDGE, wird das Leben der Patienten erheblich verbessern. Für uns ist die BONEBRIDGE ein toller Erfolg. Durch das Intact-Skin Design bleibt die Schutzfunktion der Haut erhalten, was einen immensen Vorteil für den Patienten bedeutet. Wir sind sehr stolz, dass uns dank unserer jahrzehntelangen Erfahrung, die wir in der Entwicklung von Hörimplantatlösungen gesammelt haben, dieser Durchbruch gelungen ist.“

Univ. Prof. Dr. Georg Sprinzl von der Universitäts-HNO-Klinik Innsbruck erklärt: „Für viele Patienten ist das neue Knochenleitungssystem eine echte Verbesserung ihrer Lebensqualität. Wir haben an unserer Klinik in Innsbruck bereits zahlreiche Patienten erfolgreich operiert. Die Ergebnisse sind ausnahmslos vielversprechend: Es gab keinerlei Komplikationen. Unsere Erfahrung zeigt, dass unsere Patienten mit der Handhabung sehr gut zurechtkommen. Sie können dank ihres neu gewonnenen Hörvermögens wieder aktiv am Alltagsleben teilhaben.“

Pressekontakt

Dr. Cornelia Zeltner
MED-EL Medical Electronics
Fürstenweg 77a
A - 6020 Innsbruck
T: +43 (0)512 28 88 89-985
E: cornelia.zeltner@medel.com

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