Salzburger Schüler gewinnen internationalen Forscher-Wettbewerb

Beim Ideenwettbewerb „Ideas for Ears“ tüftelten die Schüler der Volksschule Uttendorf im Pinzgau an Erfindungen, die gehörlosen Menschen das Leben erleichtern. Dafür wurden sie nun mit dem ersten Platz belohnt: einer Reise nach Innsbruck ins Forschungszentrum des führenden Hörimplantate-Herstellers MED-EL. Dort erfahren die Kinder, wie Technik gehörlose Menschen wieder hörend machen kann und treffen echte, international ausgezeichnete Erfinder.



November 9, 2017 — (Innsbruck, Österreich) —In den vergangenen Wochen forschten und bastelten die 20 Schüler der dritten Klasse um den ersten Platz beim internationalen Forschungswettbewerb „Ideas for Ears“, an dem sich Kinder der dritten Volksschulklasse aus insgesamt 30 Schulen in Österreich beteiligten. Weltweit waren Teilnehmer aus sieben Ländern von Neuseeland bis Brasilien mit dabei.

„Meine Schüler waren erstaunt, dass es Kinder gibt, die nichts hören – nicht mal das Rauschen der Blätter“, sagt Klassenlehrerin Elisabeth Schett. „Jedes der Kinder wollte helfen. Die Schüler waren so begeistert, dass sie sogar von zu Hause Sachen wie einen Brauseschlauch mitgenommen haben.“

Im April macht sich die Siegerklasse aus Uttendorf auf die Reise nach Innsbruck, um mit Forscher-Legenden wie Dr. Ingeborg Hochmair und Geoffrey Ball die Geheimnisse rund um’s Hören zu lüften: Sie bekommen Einblicke in die Herstellung der MED-EL-Produkte, die das Leben tausender Menschen auf der ganzen Welt verbessert haben, und erfahren, wie Spitzenforschung bei MED-EL umgesetzt wird.


Robo-Hund und Leucht-Armband

Die Uttendorfer Schüler erfanden unter anderem den „Robo-Hund“ aus Holz, der seinen gehörlosen Besitzer sicher durch den Alltag führt, oder „Fist biiets“, ein Leucht-Armband, das vibriert.

„Die Ideen der Schüler und Schülerinnen aus Uttendorf sind genial“, freut sich der Forscher Geoffrey Ball von MED-EL, Erfinder des Mittelohrimplantats VIBRANT SOUNDBRIDGE und beim Wettbewerb für die Auswahl der besten Ideen verantwortlich. „Die Kinder haben unglaubliches Engagement gezeigt und keine Mühen gescheut, ihre hervorragenden Ideen auch in aufwändig gebastelten Modellen zu präsentieren. Viele der Ideen könnten gut umsetzbar sein und gehörlosen oder schwerhörigen Menschen wirklich helfen.“

Ewald Thurner, Area Manager von MED-EL Österreich, ist begeistert von der Qualität der Einsendungen und gratuliert allen Gewinnern. „Hörverlust hat nicht nur massive Auswirkungen auf die Kommunikation, sondern auch auf die Gesundheit, Unabhängigkeit, das Wohlbefinden und das tägliche Leben Betroffener. Aktionen wie „Ideas for Ears“ tragen wesentlich dazu bei, dass immer mehr Menschen über die Auswirkungen von Hörverlust aufgeklärt werden und erfahren, welche Hörlösungen Schwerhörigen das Leben bereits erleichtern“, sagt Thurner.


Über den Wettbewerb „Ideas for Ears“

Der Ideenwettbewerb rief junge Talente aus aller Welt zwischen sechs und elf Jahren dazu auf, Erfindungen einzusenden, die die Lebensqualität von Menschen mit Hörverlust verbessern. „Ideas for Ears“ wollte damit nicht nur den Erfindergeist von Kindern fördern, sondern ihnen gleichzeitig vor Augen führen, mit welchen Herausforderungen schwerhörige Menschen im Alltag konfrontiert sind und welche Vorteile es bringt, etwas gegen Hörverlust zu unternehmen.


Über Hörverlust

Mehr als fünf Prozent der Weltbevölkerung – 360 Millionen Menschen – leben mit einschränkendem Hörverlust (328 Millionen Erwachsene und 32 Millionen Kinder). Rund ein Drittel aller Über-65-Jährigen ist davon betroffen.1 In Österreich leben Schätzungen zufolge ein bis zwei Prozent aller Schulkinder, 15 Prozent aller 15- bis 19-Jährigen, 30 Prozent der über 60-Jährigen und 50 Prozent der über 65-Jährigen mit Schwerhörigkeit. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt eine Reihe von Behandlungsmethoden zur Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit bei Hörverlust. Dazu zählen auch Hörimplantate.


Über MED-EL

MED-EL Medical Electronics, führender Hersteller von implantierbaren Hörlösungen, hat es sich zum vorrangigen Ziel gesetzt, Hörverlust als Kommunikationsbarriere zu überwinden. Das österreichische Familienunternehmen wurde von den Branchenpionieren Ingeborg und Erwin Hochmair gegründet, deren richtungsweisende Forschung zur Entwicklung des ersten mikroelektronischen, mehrkanaligen Cochlea-Implantats (CI) führte, das 1977 implantiert wurde und die Basis für das moderne CI von heute bildet. Damit war der Grundstein für das erfolgreiche Unternehmen gelegt, das 1990 die ersten Mitarbeiter aufnahm. Heute beschäftigt MED-EL weltweit mehr als 1800 Personen in 30 Niederlassungen.

Das Unternehmen bietet die größte Produktpalette an implantierbaren und implantationsfreien Lösungen zur Behandlung aller Arten von Hörverlust; Menschen in 117 Ländern hören mithilfe eines Produkts von MED-EL. Zu den Hörlösungen von MED-EL zählen Cochlea- und Mittelohrimplantat-Systeme, ein System zur Elektrisch Akustischen Stimulation, Hirnstammimplantate sowie implantierbare und operationsfreie Knochenleitungsgeräte. www.medel.com.


Pressekontakt

Daniela Gruber
T: +43 5 7788 1082
E: daniela.gruber@medel.com


Für den Inhalt verantwortlich:

MED-EL Elektromedizinische Geräte GmbH
Headquarters
Fürstenweg 77a
6020 Innsbruck


Niederlassung Wien

ZENTRUM HÖREN
Fürstengasse 1
1090 Wien
T: +43 1 317 14 00
E: office@at.medel.com
www.medel.com
facebook.com/medel.oesterreich


CEO

Doz. DI Dr DDr med. h.c. Ingeborg Hochmair

© 2019 MED-EL

We are using first- and third-party cookies which enable us to enhance site navigation, analyse site usage, and assist in our marketing efforts. Please click on 'Accept' to agree to the usage of cookies and hide this message permanently. You can find a list and description of the cookies used in our Cookie Policy.