Gala der Wiener Schule der Medizin: Ein Abend für das Hören

Die Wiener Schule der Medizin hat lange Zeit die Entwicklung der Europäischen und weltweiten Medizin bestimmt. Das Open Medical Institute, ein Programm der American Austrian Foundation (AAF), hat es sich gemeinsam mit der Medizinischen Universität Wien zum Ziel gesetzt, diese großartigen Leistungen der Wiener Medizin in der Vergangenheit, aber auch in der Gegenwart in den Mittelpunkt einer jährlichen Veranstaltung zu stellen. Am 13.11. luden der Rektor der Medizinischen Universität Wien, Univ. Prof. Dr. Markus Müller und der Direktor der AAF, Univ. Prof. Dr. Wolfgang Aulitzky, zur Spendengala und Preisverleihung an die Medizinische Universität Wien. Das Thema: Hören, Hörverlust und der Nutzen von Hörimplantaten.



November 16, 2017 — (Wien, Österreich) — Über 180 Unterstützer aus Wirtschaft, Forschung und Kultur folgten der Einladung in den Van Swieten Saal der Medizinischen Universität Wien. Der Erlös der Gala kommt dem Josephinum und den gemeinsamen Programmen der Medizinischen Universität Wien, dem Vienna Open Medical Institute (OMI) und Wiener Forschungseinrichtungen zu Gute.

Preise für herausragende Arbeit als Mentoren wurden von KAV-Direktor a.o. Univ.Prof. Dr. Michael Binder, und dem Direktor der American Austrian Foundation (AAF), Univ. Prof. Dr. Wolfgang Aulitzky verliehen: Univ.-Prof. Georg Stingl, kürzlich an der Univ. Klinik für Dermatologie am Allgemeinen Krankenhaus Wien emeritiert, nahm den Ehrenpreis für seine Leistungen für das Vienna Open Medical Institute entgegen. Univ.-Doz. Dr. Gerhard Sliutz, Abteilungsvorstand der Geburtshilflichen und Gynäkologischen Abteilung an der Krankenanstalt Rudolfstiftung, wurde für seine tatkräftige Unterstützung als Lehrender ausgezeichnet.


Hochkarätige Vorträge

Die Hörimplantat-Pionierin und CEO des Hörimplantate-Herstellers MED-EL, DI Dr. Ingeborg Hochmair, erzählte über die Anfänge der Hörimplantate und appellierte zum einen an die Politik, zu „unterstützen, damit weiterhin kreative Lösungen für Hörprobleme entwickelt werden“, zum anderen sei es wichtig, dass hörbeeinträchtigte Menschen möglichst rasch einen HNO-Arzt aufsuchen. Wenn ein Hörgerät nicht mehr hilft, bietet ein Hörimplantat eine Lösung, um wieder gut zu hören. Sehr viele Erfolgsgeschichten weltweit zeugen von der verbesserten Lebensqualität nach der Implantation.

Univ.-Doz. Dr. Herwig Swoboda, Abteilungsleiter der Hals-, Nasen-, Ohren-Abteilung am Krankenhaus Hietzing, gab einen Einblick in die Geschichte der HNO in Wien, als kleines, aber vielseitiges Gebiet, aus dem zahlreiche Pioniere hervorgegangen seien. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Gstöttner, Vorstand der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, wies auf die Wichtigkeit von Hörimplantaten für gehörlos geborene Kinder als wichtigste Zielgruppe hin.


Über die Organisatoren

Das Open Medical Institute der American Austrian Foundation (AAF) wurde 1993 gegründet, um das unterschiedliche Niveau der Gesundheitssysteme zwischen den ehemaligen kommunistischen Ländern und dem Westen zu überbrücken und die Abwanderung qualifizierter Ärzte zu verhindern. Heute organisiert das Open Medical Institute hochrangig besetzte Seminare, u.a. auch zum Thema Hörimplantate. Die theoretische Ausbildung erfolgt in Salzburg, der praktische Teil findet an der MedUni Wien, dem AKH, den Salzburger Landeskliniken und den Spitälern der Gemeinde Wien statt. Bisher wurden insgesamt 20.000 Ärzte in vielen medizinischen Fachdisziplinen ausgebildet. http://vienna-omi.at/de/gala-wiener-schule-der-medizin-2017/


Über MED-EL

MED-EL Medical Electronics, führender Hersteller von implantierbaren Hörlösungen, hat es sich zum vorrangigen Ziel gesetzt, Hörverlust als Kommunikationsbarriere zu überwinden. Das österreichische Familienunternehmen wurde von den Branchenpionieren Ingeborg und Erwin Hochmair gegründet, deren richtungsweisende Forschung zur Entwicklung des ersten mikroelektronischen, mehrkanaligen Cochlea-Implantats (CI) führte, das 1977 implantiert wurde und die Basis für das moderne CI von heute bildet. Damit war der Grundstein für das erfolgreiche Unternehmen gelegt, das 1990 die ersten Mitarbeiter aufnahm. Heute beschäftigt MED-EL weltweit mehr als 1800 Personen in 30 Niederlassungen.

Das Unternehmen bietet die größte Produktpalette an implantierbaren und implantationsfreien Lösungen zur Behandlung aller Arten von Hörverlust; Menschen in 117 Ländern hören mithilfe eines Produkts von MED-EL. Zu den Hörlösungen von MED-EL zählen Cochlea- und Mittelohrimplantat-Systeme, ein System zur Elektrisch Akustischen Stimulation, Hirnstammimplantate sowie implantierbare und operationsfreie Knochenleitungsgeräte. www.medel.com


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Doz. DI Dr DDr med. h.c. Ingeborg Hochmair

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