Friedrich

Dank der VIBRANT SOUNDBRIDGE kann ich meinen Enkeln wieder Vogelgezwitscher beschreiben.

1998 wurde ich erstmals beidseitige mit Im-Ohr-Hörgeräten versorgt. Aber auch nach der Eingewöhnungsphase blieb diese Versorgung absolut unbefriedigend. Ich habe die Geräte nach ca. vier Monaten abgelegt und nie wieder benutzt.

Durch einen Zeitungsartikel erfuhr ich von der Vibrant Soundbridge. Mir war sofort klar, dass der direkte Weg zum natürlichen Empfangssystem hinter dem Trommelfell technisch der beste Weg sein müsste. Das natürliche System bleibt unberührt, d.h. das Ohr ist frei.

Ich unterzog mich der Operation. Die ersten 24 Stunden mit dem Druckverband waren unangenehm, danach war ich schmerzfrei. Der erste Höreindruck mit dem Gerät nach war gewaltig.

Im März 2006 wurde ich auch am anderen Ohr implantiert. Das Sprachverständnis war schon mit einseitiger Versorgung erheblich verbessert, aber durch die beidseitige Versorgung hatte ich auch wieder absolut sicheres Richtungshören. Manchmal erschrecken mich Geräusche sogar. Deshalb nehme ich beispielsweise beim Kochen häufig die Geräte ab, weil die Teller so laut klappern. Ansonsten trage ich sie von morgens bis abends und nehme sie normalerweise gar nicht mehr wahr. Man spürt die Geräte – anders als die Brille – meist gar nicht.

(Prof. Friedrich Pieper, Ulm, Deutschland, http://www.f-pieper.de, mail@f-pieper.de)
 

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