Sicherheitsfaktor Gehör: Mit dem Fahrrad sicher unterwegs


Zum Tag der Verkehrssicherheit zeigt MED-EL, wie wichtig ein gutes Gehör beim Radfahren ist.


Starnberg, 13. Juni 2017 – Radfahren ist in Deutschland Volkssport: Etwa 67 Prozent der Bürger hierzulande besitzen ein Fahrrad und nutzen es regelmäßig. Gerade E-Bikes oder Pedelecs erleben zurzeit einen regelrechten Boom. Deren Verkaufszahlen haben sich von 2010 bis 2016 auf über 600.000 Stück im Jahr mehr als verdoppelt. Auch Ältere gewinnen so, dank des zugeschalteten Elektromotors, neue Mobilität und Freiheit zurück. MED-EL, führender Hersteller von Hörlösungen, widmet den diesjährigen Tag der Verkehrssicherheit am 17. Juni dem Thema Hören und Radfahren. Denn gerade beim Radfahren sind ein gutes Gehör – und insbesondere die Fähigkeit räumlichen Hörens – ein wichtiger Sicherheitsfaktor. Auch Radprofi und Hörimplantat- Trägerin Isabelle Boberg weiß, wie wichtig ein gutes Gehör beim Radfahren ist.

Am 17. Juni 2017 ist es wieder so weit: Jedes Jahr veranstaltet der Deutsche Verkehrssicherheitsrat an diesem Datum den Tag der Verkehrssicherheit. Deutschlandweit wirbt der Verein dabei mit verschiedenen Events und Aktionen um Aufmerksamkeit für das Thema der Sicherheit im Straßenverkehr. Aufklärung zur Unfallprävention stehen dabei im Fokus.

Der Hersteller von Hörimplantaten und Hörlösungen MED-EL begrüßt diese Initiative und stellt in diesem Jahr die Verkehrssicherheit beim Fahrradfahren in den Mittelpunkt. Denn gerade Radfahrer tragen bei Unfällen meist die schwerwiegendsten Folgen davon. Die aktuellsten Zahlen des Statistischen Bundesamts zu den Unfällen mit Radfahrern zeigen, dass hier Anlass zum Handeln und zur Aufklärung besteht: So sind die Unfallzahlen im Zeitraum von Januar bis September 2016 gegenüber dem Vorjahr um etwa sechs Prozent auf 64.964 gestiegen. Bereits seit Jahren beobachten Experten hier steigende Entwicklung. Neben dem Sehen ist das Hören der wichtigste Sinn, um Gefahren im Straßenverkehr rechtzeitig wahrnehmen zu können – und somit besonders wichtig für die Unfallprävention.

Dem kann auch Hr. Dr. med. Christopher Spering von der Uni Göttingen und Leiter der AG Prävention der Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) nur zustimmen: „Hören ist absolut essentiell! Da wir im Straßenverkehr viele visuelle Reize wahrnehmen und verarbeiten müssen, benötigen wir akustische Unterstützung. Wir unterschätzen oft, wofür wir unser Gehör einsetzen: So sind im Straßenverkehr visuelle Signale zum Einschätzen von Entfernungen oder Geschwindigkeiten meist nicht ausreichend. Erst gemeinsam geben die visuellen und akustischen Reize das komplexe Straßenbild richtig wieder“.


Als Mitglied im Deutschen Verkehrssicherheitsrat ist Spering das Thema Sicherheit und Schutz besonders wichtig: „Bei Fahrradunfällen in Deutschland sehen wir viele Schädel-Hirn-Traumata, da die Halswirbelsäule und der Kopf exponiert sind. Im Ernstfall hat das Tragen eines Helms natürlich eine protektive Wirkung. Deshalb empfehlen wir das jedem Radfahrer – besonders Erwachsene haben hier eine Vorbildfunktion“.


Gutes räumliches Hören erhöht die Sicherheit im Straßenverkehr

Um die Richtung eingehender Schallwellen zu bestimmen und einen räumlichen Eindruck gewinnen zu können, ist gutes Hörvermögen auf beiden Ohren notwendig. Deshalb wird Fähigkeit, Geräusche zu lokalisieren, bereits durch die Hörminderung auf nur einem Ohr stark eingeschränkt. Es wird zunehmend schwieriger, herannahende Gefahren rechtzeitig zu bemerken und zu lokalisieren.

Das kann auch Isabelle Boberg, erfolgreiche Radsportlerin und Cochleaimplantat-Trägerin, bestätigen: „Da ich während meiner Radsportwettkämpfe meine Audioprozessoren meistens ablege, merke ich sehr deutlich den Unterschied. Würde ich so am normalen Straßenverkehr teilnehmen, wäre es für mich viel schwieriger, andere Verkehrsteilnehmer wahrzunehmen und sie zu orten,“ erklärt sie. „Wenn man nicht gut hört, fällt es nämlich nicht nur schwer, Gefahren insgesamt zu erkennen, sondern auch wahrzunehmen, aus welcher Richtung andere Verkehrsteilnehmer kommen, die man nicht sieht.“

„Für die eigene Sicherheit – aber auch die der übrigen Verkehrsteilnehmer – ist gutes Hören extrem wichtig,“ erklärt Hansjörg Schößer, Geschäftsführer von MED-EL Deutschland. „Liegt Hörverlust auf einem oder beiden Ohren vor, lässt sich dieser zum Beispiel mit modernen Hörsystemen und Implantaten gut behandeln. Neben der Verkehrssicherheit verbessert sich dadurch auch das gesamte Hören und Verstehen in allen anderen wichtigen Lebensbereichen wie Freizeit, Familie und Beruf,“ ergänzt er. Eine besondere Herausforderung sei dabei, dass viele Betroffene ihren Hörverlust erst sehr spät bemerkten – oder wahrhaben wollten – und letztlich zu spät handelten. Schößer rät daher zu einer rechtzeitigen Untersuchung: „Ein Hörtest ist schnell gemacht, ob beim HNO-Arzt, beim Hörakustiker oder in einem unserer MED-EL Care Center. Das sorgt für Gewissheit – und macht es möglich, wenn nötig, rechtzeitig eine geeignete Lösung für den Hörverlust zu finden.“ So steigt die Sicherheit im Straßenverkehr – aber auch die Lebensqualität insgesamt.


MED-EL Elektromedizinische Geräte Deutschland GmbH

Die MED-EL Elektromedizinische Geräte Deutschland GmbH wurde 1992 als erste Tochterfirma des Innsbrucker Medizintechnik-Unternehmens MED-EL in Starnberg gegründet. Rund 100 Mitarbeiter sind für Nutzer von MED-EL Cochleaimplantat-Systemen und Mittelohrimplantat-Systemen tätig und betreuen Kliniker, Audiologen, Techniker, Hörgeräteakustiker und Verantwortliche im Vertriebsgebiet Deutschland, Niederlande, Finnland, Schweiz, Luxemburg, den ABC Inseln in den Niederländischen Antillen und Namibia. Mehr Informationen finden Sie unter www.medel.de.


MED-EL Care & Competence Center GmbH

Die MED-EL Care & Competence Center GmbH mit Sitz in Starnberg ist hundertprozentiges Tochterunternehmen der MED-EL Deutschland GmbH. Geschäftsführer der MED-EL Care & Competence Center™ GmbH und der MED-EL Deutschland GmbH ist Dr. Hansjörg Schößer. Mit den MED-EL Care Centern™ in Berlin, Bochum, Frankfurt am Main, Hannover, Tübingen, München, Dresden, Helsinki und dem niederländischen Nieuwegein erfüllt das Unternehmen den Anspruch eines lokalen Kompetenzzentrums und bietet Informationen rund um das Thema MED-EL Hörimplantat-Lösungen und Nachsorge. Speziell geschulte Experten bieten umfassenden Service und Informationen für Menschen, die bereits ein Hörimplantat nutzen sowie Menschen mit Hörverlust. Zudem unterstützt das Unternehmen durch die enge Zusammenarbeit mit Kliniken sowie durch qualitativ hochwertige Fort-und Weiterbildungsprogramme den gesamten Versorgungsund Nachsorgeprozess. Öffnungszeiten der MED-EL Care Center™ und weitere Informationen zur MED-EL Care & Competence Center GmbH finden Sie unter care.medel.com


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