Hören und Hörverlust Glossar

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Das Hirnstamm-Implantat ABI (Auditory Brainstem Implant) ist ein implantierbares elektronisches Gerät, das Personen mit einem defekten Hörkern (nucleus cochlearis) wieder Höreindrücke liefern kann. 

Abkürzung für Auditory Brainstem Response. Mehr dazu unter Hirnstamm-Audiometrie.

Das ActiveWear ist eine Trageoption der MED-EL Audioprozessoren, z.B. für sportliche Aktivitäten.

Durch ein plötzliches, unerwartet lautes Geräusch kann bei einer Person ein akustischer Schock ausgelöst werden.

Von einem akuten Schalltrauma spricht man, wenn das Gehör durch ein einmaliges Ereignis geschädigt wurde.

Eine Ursache für eine Entzündung des Ohrkanals. Oft auch eine „Überreaktion“ des Immunsystems.

Die Altersschwerhörigkeit ist ein natürlicher Prozess, bei dem das Hörvermögen mit fortschreitendem Alter typischerweise langsam auf beiden Ohren abnimmt.

Der Amadé Audioprozessor ist der äußere Teil des Vibrant Soundbridge Mittelohr-Implantatsystems. Er wird durch Magnetkraft am Kopf gehalten und kann diskret unter dem Haar getragen werden.

Der Amboss ist einer der drei Gehörknöchelchen im Mittelohr.

Der Anästhesist führt die Narkose vor und während einer Operation durch.

Von einer Anotie spricht man bei einem Fehlen der Ohrmuschel, oft begleitet von einer Missbildung bzw. Fehlen des Ohrkanals.

Bei der Anpassung wird der Audioprozessor auf die Bedürfnisse des Patienten eingestellt, sodass dieser den größten Nutzen aus seinem Hörimplantatsystem ziehen kann.

Assistive Listening Geräte sind Hilfsmittel für Hörgeräte bzw. -implantat Nutzer, die ihnen auch in schwierigen Hörsituationen ein gutes Verstehen ermöglichen sollen.

Gewebeschonend.

Als Atresie bezeichnet man einen erworbenen oder angeborenen Verschluss des Ohrkanals.

Ein Audiologe ist ein HNO-Spezialist, der Personen mit Hörverlust behandelt.

Die Wissenschaft, die sich mit der Behandlung und Rehabilitation von Hör- und Kommunikationsstörungen beschäftigt.

Die Audiometrie umfasst eine Reihe von audiologischen Tests, die die Eigenschaften des Gehörs vermessen.

Der Audioprozessor nimmt die akustischen Signale mit dem Mikrofon auf, wandelt sie in elektrische Pulsfolgen um und sendet sie an das Implantat.

Das Gehör betreffend.

Abkürzung: ABR. Englischer Begriff für Hirnstamm-Audiometrie.

siehe Ohrmuschel.

Das Außenohr ist der sichtbare Teil des Ohres.

Das Automatic Sound Management ist ein Leistungsmerkmal von MED-EL CI-Audioprozessoren. Der Audioprozessor erkennt automatisch jede Änderung der Hörsituation und nimmt notwendige Anpassungen selbstständig vor.

Das BabyHdO ist eine Trageoption der MED-EL Audioprozessoren für Säuglinge und Kleinkinder.

Die MED-EL Audioprozessoren werden wahlweise von Zink-Luft-Batterien oder vom DaCapo Akkusystem mit Strom versorgt.

Das BCI ist die implantierbare Komponente des Bonebridge Implantatsystems.

Abkürzung für „Brainstem evoked response audiometry“. Mehr dazu unter Hirnstamm-Audiometrie.

Unter bilateraler Hörversorgung versteht man die beidseitige Versorgung mit zwei gleichen Hörsystemen, z.B. zwei Hörgeräte, zwei Cochlea-Implantate.

Unter bilateraler Implantation versteht man die Versorgung mit Cochlea-Implantatsystemen oder Mittelohr-Implantatsystemen auf beiden Ohren.

Unter bimodaler Hörversorgung versteht man die beidseitige Hörversorgung mit verschiedenen Systemen, z.B. links Hörgerät und rechts Cochlea-Implantat oder umgekehrt.

Hörverlust auf beiden Ohren.

Unter Biokompatibilität versteht man die Verträglichkeit mit dem bzw. im menschlichen Körper.

Unter bipolarer Stimulation versteht man die elektrische Stimulation der Haarzellen zwischen zwei benachbarten Reizelektroden des Elektrodenträgers. Dabei wird nur eine kleine Anzahl an Haarzellen stimuliert.

Die Bogengänge sind ein Teil des Innenohrs und bestehen aus drei miteinander verbundenen Schläuchen.

Die Bonebridge ist ein Knochenleitungsimplantat, das den Schall mittels Knochenleitung zum Innenohr überträgt, wo er wie normaler Klang verarbeitet wird. So werden Probleme im Außen- und Mittelohrbereich, die den natürlichen Weg der Schallwellen behindern, umgangen.

BRIDGE to better communication ist das Rehabilitationsprogramm von MED-EL.

Der Chirurg ist der Arzt, der die Operation vornimmt.

Ein Cholesteatom ist eine übermäßige Bildung von Hautzellen im Mittelohr. Es kann die Gehörknöchelchen angreifen und zerstören.

Ständige Störung der Belüftung des Mittelohres über die Eustachische Röhre, die für den Druckausgleich im Mittelohr sorgt.

Ein implantierbares elektronisches Gerät für Personen mit schwerer und hochgradiger Schallempfindungsschwerhörigkeit , das durch direkte Stimulierung des Hörnervs das Hören wieder ermöglicht.

Die Hörschnecke wird auch Cochlea genannt. Sie wandelt mechanische Schwingungen der Haarzellen in Nervenaktivität um.

Ein Hör- bzw. Cochlea-Implantat bezeichnet eine implantierbare, elektronische Hörhilfe für Menschen mit schwerer bis hochgradiger Schallempfindungsschwerhörigkeit.

Eine Möglichkeit des Zugangs zur Insertion (Einführung) des Elektrodenträgers.

Das CONCERTO Cochlea-Implantat ist das kleinste und leichteste Implantat mit einem Gehäuse aus Titan.

CSR Daten (cumulative survival rate) sind ein spezieller statistischer Wert, der auch zur Bewertung der Zuverlässigkeit bei Herzschrittmachern eingesetzt wird.

Das DaCapo Akkusystem ist eine wiederaufladbare Alternative zu den herkömmlichen Batterien.

Die Lautstärke eines Schallsignals wird in Dezibel (dB) angegeben.

Das Direct Drive Prinzip umgeht pathologische Teile des Gehörgangs und/oder des Mittelohrs und bietet damit eine Lösung für Patienten, die von konventionellen Hörgeräten nicht oder nur unzureichend profitieren können.

Der DUET 2 Audioprozessor vereint die Eigenschaften eines Hörgeräts mit denen der OPUS Audioprozessoren und steht daher nur für EAS Nutzer zur Verfügung.

EAS ist die Abkürzung für Elektrisch Akustische Stimulation und speziell für Personen mit partiellem Hörverlust geeignet.

Die Einhüllende ist der allgemeine Umriss des Klangsignals, der Veränderungen in der Lautstärke im zeitlichen Verlauf wiedergibt. Sie ist wesentlich für ein gutes Sprachverständnis.

Die Einpunktfixierung kommt bei der Vibrant Soundbridge zum Einsatz und bezeichnet die Art der Fixierung des FMTs im Mittelohr.

Von einseitiger oder unilateraler Schwerhörigkeit spricht man, wenn nur ein Ohr eine Hörbeeinträchtigung aufweist, während das andere seine ursprüngliche Hörfähigkeit behält.

​Einseitige Taubheit bezeichnet den Gehörverlust auf einem Ohr.

Elektrische Stimulation bedeutet, dass die in die Cochlea eingeführte Elektroden die Haarzellen und somit den Hörnerv elektrisch stimulieren und dadurch im Gehirn einen Höreindruck auslösen. Man unterscheidet zwischen monopolarer und bipolarer Stimulation.

MED-EL bietet viele verschiedene Ausführungen der Elektrodenträger an, um den individuellen anatomischen Gegebenheiten gerecht zu werden.

Der erste Besuch in der HNO-Klinik nach der Operation, bei dem die erste Anpassung des Audioprozessors durchgeführt wird.

Ein Hörverlust, der nach der Geburt auftritt.

Die Eustachische Röhre ist die röhrenförmige Verbindung zwischen dem Mittelohr und dem Rachenraum, die für den Druckausgleich zuständig ist. 

Ein Explosionstrauma ist die Folge einer starken Schalldruckwelle, die häufig mit einer Verletzung des Trommelfells einhergeht.

Wenn die Eustachische Röhre verstopft ist oder sich nicht weit genug öffnet, spricht man von einer Fehlfunktion der Eustachischen Röhre.

Die Feinstruktur ist ein Teil des Schallsignals und enthält die feinen Details des Signals, die für Musikhören und Sprachverständnis in lauter Umgebung wichtig sind. 

FineHearing ist die einzige Kodierungsstrategie, die die Feinstruktur von Schallinformationen verarbeiten kann.

Mit der FineTuner Fernbedienung können Nutzer "nebenbei", ohne Abnehmen des Audioprozessors, Einstellungen am OPUS 2 oder DUET 2 ändern.

Siehe Anpassung.

Ein FM-System ist ein externes Zubehör, das Nutzern von Hörgeräten oder Hörimplantaten hilft, trotz Umgebungslärm Sprache klar zu verstehen.

Der Floating Mass Transducer (FMT) ist der wichtigste Teil der Vibrant Soundbridge. Er wandelt Schallinformationen in mechanische Energie um und bringt dadurch die Mittelohrstrukturen zum Schwingen.

Die Frequenz ist die Tonhöhe eines Schallsignals. Die Maßeinheit für Frequenz ist Hertz (Hz).

Frühförderung heißt, den Hörverlust eines Kindes ohne Zeitverlust zu behandeln. Wenn das Kind an einem nicht heilbaren Hörverlust leidet, ist es für seine allgemeine und sprachliche Entwicklung wichtig, dass es möglichst früh mit geeigneten Hörhilfen versorgt wird.

Als Exostose bezeichnet man den Zuwachs von kompaktem Knochengewebe, hier am Knochen des Ohrkanals. Auch Surferohr genannt.

Die drei Gehörknöchelchen (Hammer, Amboss und Steigbügel) befinden sich im Mittelohr und übertragen Schallschwingungen vom Trommelfell zur Cochlea.

Die Haarzellen befinden sich in der Cochlea und wandeln mechanische Reize in Nervenaktivität um.

Der Hammer ist einer der drei Gehörknöchelchen im Mittelohr.

HearPeers ist die Online-Community von MED-EL.

siehe Meningitis.

Ein objektiver Hörtest, der die Funktion der Hörnervenbahnen prüft, indem die elektrische Verarbeitung des Schalls im Gehirn gemessen wird.

Siehe ABI.

Ein HNO-Arzt ist ein Facharzt, der Funktionsstörungen der Ohren, des Rachens und der Mundhöhle sowie der Atemwege behandelt.

Als hochgradig schwerhörig bezeichnet man einen Hörverlust von 60-80%. Dieser Hörverlust bezieht sich auf das Sprachverständnis und nicht auf das Wahrnehmen von Tönen und Geräuschen.

Die Hörentwicklung ist die Phase, in der sich das kindliche Gehör entwickelt. Die ersten beiden Lebensjahre gelten für eine normale Hörentwicklung als die wichtigsten.

Eine elektronische Hörhilfe, bei der Schall verstärkt wird und dadurch vom Nutzer besser wahrgenommen werden kann.

Ein Oberbegriff für sämtliche (technische) Hilfsmittel, die einem Menschen das Hören erleichtern sollen.

Der Begriff Hörimplantat ist ein Überbegriff für alle implantierbaren Hörhilfen.

Der Hörnerv leitet die elektrischen Impulse von der Cochlea zum Gehirn weiter.

Die Hörschwelle ist die geringste Lautstärke, die ein Hörender gerade noch wahrnehmen kann.

Eine Hörstörung kann die verschiedensten Ursachen haben und von einer leichten Schwerhörigkeit bis zur Ertaubung reichen.

Verlust der Hörfähigkeit, kann unterschiedliche Ursachen haben. Man unterscheidet u.a. zwischen erworbenem, kongenitalem und neuralem Hörverlust.

Der Begriff Hörvermögen beschreibt das Hören an sich. Mehr dazu unter "So hören wir".

Die Impedanzaudiometrie ist eine objektive Hörprüfung durch Messung des Widerstandes, der dem Schall am Trommelfell entgegengesetzt wird.

Siehe Operation.

Als Implantatmigration versteht man eine Verschiebung des Implantats, d.h. eine Lageveränderung im Schädelknochen hinter dem Ohr.

siehe Amboss.

Eine Induktionsschleife erzeugt ein elektromagnetisches Feld, in dem Nutzer von Hörsystemen mit einer eingebauten Telespule aufgenommene Töne/Sprache empfangen können.

Das Innenohr befindet sich im Felsenbein und besteht aus der Cochlea und den Bogengängen.

Im Zusammenhang mit Cochlea-Implantaten versteht man unter der Insertion die Einführung des Elektrodenträgers in die Cochlea.

Die Kernspintomografie ist ein computergestütztes, bildgebendes, strahlenfreies Verfahren zur Anfertigung von Schnittbildern des Körperinneren auf dem Prinzip der Magnetresonanz.

Das Kinderbatterieteil ist eine Trageoption der MED-EL Audioprozessoren speziell für Kleinkinder.

Ein Knalltrauma ist die Konsequenz aus einer starken Schalldruckwelle, die die Haarzellen in der Cochlea beschädigt.

Als Knochenleitung wird die Weiterleitung des Schalls bezeichnet, der nicht den „normalen“ Weg über das Außenohr geht, sondern der über den Schädelknochen den Weg in das Mittelohr findet.

Von einer kombinierten Schwerhörigkeit spricht man, wenn man gleichzeitig unter einer Schallleitungsstörung und einer Schallempfindungsstörung leidet.

Auch angeborener Hörverlust genannt; ein Hörverlust, der bereits bei der Geburt vorhanden ist.

Eine Lärmschwerhörigkeit bzw. ein chronisches Schalltrauma entsteht, wenn man über längere Zeit einem Lärm von über 100 dB ausgesetzt ist.

Die Luftleitung beschreibt die Übertragung des Schalls über das Außenohr zum Mittel- und Innenohr.

Das MAESTRO CI-System besteht aus einem Audioprozessor und einem Cochlea-Implantat mit dem entsprechenden Elektrodenträger.

siehe Hammer.

siehe Ohrkanal.

Als Meningitis oder Hirnhautentzündung wird eine meist bakterielle (aber auch virale) Entzündung der Hirnhaut bzw. der Rückenmarkhäute bezeichnet.

Eine Mikrotie bezeichnet eine Fehlbildung der Ohrmuschel.

Das Mittelohr ist eine Hohlraum, der u.a. die Gehörknöchelchen beinhaltet.

Eine ins Mittelohr implantierbare Hörhilfe für Menschen mit Schallleitungs- oder Schallempfindungsschwerhörigkeit oder mit kombinierten Hörverlust.

Unter monopolarer Stimulation versteht man die elektrische Stimulation der Haarzellen zwischen einer Referenzelektrode und einer Reizelektrode.

Die Menièr'sche Krankheit ist durch Schübe von Schwindel, Hörverlust und/oder Tinnitus gekennzeichnet, welche in unterschiedlichen Abständen auftreten können.

Abkürzung für Magnet Resonance Imaging. Mehr dazu unter Kernspintomografie.

Abkürzung für Magnetresonanztomografie. Mehr dazu unter Kernspintomografie.

Abkürzung für monatliche Servicerate. Dieser Wert gibt an, wie hoch der Anteil der Geräte ist, die jeden Monat zum Service gelangen.

Als Myringitis bezeichnet man eine akute Entzündung des Trommelfells.

siehe Hörnerv.

Das Neugeborenenhörscreening ist ein flächendeckendes Programm zur systematischen Hörüberprüfung von Neugeborenen.

Sehr seltener Fall von Hörverlust, bedingt durch einen fehlenden oder beschädigten Hörnerv.

Abkürzung für otoakustische Emissionen.

Das Ohr ist das Sinnesorgan, das für die Aufnahme von akustischen Signalen zuständig ist.

Ohrenschmalz wird im Ohrkanal produziert und wirkt als Schutzmechanismus.

Eine Überproduktion von Ohrenschmalz kann den Ohrkanal verschließen und eine Schallleitungsschwerhörigkeit hervorrufen.

Der Ohrkanal führt von der Ohrmuschel bis zum Trommelfell.

siehe Stenose.

Die Ohrmuschel bezeichnet den äußersten Teil des Ohres.

siehe Anotie.

siehe Mikrotie.

Das Ohrpassstück stellt die Verbindung zwischen Ohr und Hörgerät her. Es wird individuell an die Form der Ohrmuschel und des Gehörgangs angepasst.

Als Okklusionseffekt bezeichnet man eine (unangenehme) Blockierung des Schalls, der oft auch eine Veränderung der eigenen Stimme mit sich bringt.

Eine Implantation eines Cochlea- oder Mittelohrimplantats wird von einem HNO Chirurgen vorgenommen und kann zwischen 1 und 3 Stunden dauern.

Der OPUS 1 Audioprozessor ist ein außen getragener Teil des MAESTRO CI-Systems. Er ist eine Alternative zum OPUS 2 und wird über Bedienelemente am Gehäuse bedient. Der OPUS 1 verfügt über dieselbe Prozessorleistung wie der  OPUS 2.

Der OPUS 2 Audioprozessor ist der außen getragene Teil des MAESTRO CI-Systems. Er ist der neueste Audioprozessor mit schalterlosem Design und sorgt für ein überragendes und gleichzeitig bequemes Hörerlebnis.

Osteogenesis imperfecta ist eine seltene Erbkrankheit, die durch abnormal hohe Knochenbrüchigkeit gekennzeichnet ist.

Otitis externa bzw. eine Außenohrentzündung liegt vor, wenn Teile des Außenohrs eine Entzündung aufweisen.

Otitis media bzw. eine Mittelohrentzündung kann akut oder chronisch auftreten.

Das Verfahren der otoakustischen Emissionen dient der objektiven Überprüfung der Funktion der Haarzellen.

Fachbegriff für Ohrenheilkunde.

Eine Otosklerose beschreibt eine Verknöcherung im Mittelohr, die zu einer Fixierung des Steigbügels am ovalen Fenster führt.

Das ovale Fenster ist eine der beiden membranösen Trennwände zwischen Mittel- und Innenohr.

Bei einem partiellen Hörverlust ist noch ein Restgehör vorhanden. Es können nur bestimmte Frequenzen oder Lautstärken nicht gehört werden.

siehe Ohrmuschel.

Abkürzung für Partial Ossicular Replacement Prosthesis.

nach dem Spracherwerb.

Gehörlosigkeit, die erst nach dem Erlernen von Sprache auftritt.

vor dem Spracherwerb.

Gehörlosigkeit, die bereits bei der Geburt vorhanden ist oder vor dem Erlernen von Sprache entsteht.

Der Promontorialtest ist eine Überprüfung der Funktionstüchtigkeit des Hörnervs.

Das PULSAR Implantat ist das kleinste Cochlea-Implantat auf dem Markt und verfügt über ein Keramikgehäuse.

Unter Rehabilitation versteht man ein individuell abgestimmtes Training für Menschen mit Hörverlust, das das Erlernen und Verstehen von Sprache fördert. Für Kinder, die nie hören oder sprechen konnten, wird auch der Begriff Habilitation verwendet.

Das Remote Battery Pack ist eine Trageoption der MED-EL Audioprozessoren und ersetzt das Batteriefach durch einen Adapter.

Unter Restgehör versteht man das trotz Hörverlust verbliebene Hörvermögen.

Retrocochlear bedeutet "hinter der Hörschnecke" und bezeichnet hauptsächlich die Nervenstrukturen, die in Richtung Hirnstamm verlaufen.

Unter Richtungshören versteht man die Fähigkeit zu erkennen, aus welcher Richtung ein Ton kommt.

Das runde Fenster ist eine der beiden membranösen Trennwände zwischen Mittel- und Innenohr.

Der Schall bezeichnet im Allgemeinen ein Geräusch bzw. einen Ton, der von Menschen (und auch von Tieren) wahrgenommen werden kann.

Aufgrund eines Schadens im Innenohr (Cochlea) kann Schall nicht mehr an den Hörnerv weitergeleitet werden.

Als Schallleitungskomponente wird die Differenz zwischen der Hörschwelle der Luftleitung und der Knochenleitung bezeichnet. Diese Differenz wird im Tonaudiogramm veranschaulicht.

Auch konduktiver Hörverlust genannt; Schall wird im Außen- oder Mittelohr blockiert und gelangt nicht mehr ins Innenohr.

Unter Schalltrauma versteht man die Lärmschädigung des Innenohrs. Man unterscheidet zwischen akutem und chronischem Schalltrauma.

Der, oftmals schleichende, Verlust der Hörfähigkeit kann verschiedenste Ursachen haben und hängt nicht nur vom Alter ab. Abhängig davon, an welcher Stelle der Hörverlust seine Ursache hat, gibt es unterschiedliche Arten von Schwerhörigkeit.

Signalverarbeitung oder auch Kodierungsstrategie beschreibt die Fähigkeit des Audioprozessors akustische Signale in elektrische Signale umzuwandeln.

Das SONATA Cochlea-Implantat von MED-EL ist ein extrem kleinvolumiges und schmales Titanimplantat.

SoundScape ist das MED-EL Programm für interaktive Höraktivitäten.

Die Sprachaudiometrie ist eine Methode zur Feststellung des Hörverlustes für Sprache.

Die Sprachfrequenz ist die Frequenz von 250 bis 8.000 Hz, die das menschliche Sprechen umfasst und für das Hören und Verstehen von Sprache am wichtigsten ist.

Sprachtherapeuten bzw. Logopäden behandeln Personen mit Sprach- oder Sprechproblemen. Mehr dazu siehe Sprachtherapie.

In der medizinisch-therapeutischen Sprachtherapie bzw. Logopädie widmet man sich u.a. Menschen mit Sprach- oder Sprechproblemen.

Unter Sprachverständnis versteht man die Fähigkeit, Laute und Töne zu hören, also Sprache zu interpretieren und zu verstehen.

Teil des CI-Systems. Die außen getragene (Sende-)Spule überträgt die vom Mikrofon des Audioprozessors aufgenommenen Signale über Funk zur Empfängerspule unter der Haut.

Dieses Batterieteil ist die Standard-Trageoption der MED-EL Audioprozessoren.

Der Stapediusreflex schützt das Innenohr vor zu lauten Tönen.

Die Stapediusreflexmessung ist eine objektive Messung der Impedanzaudiometrie.

siehe Steigbügel

Der Steigbügel ist einer der drei Gehörknöchelchen im Mittelohr.

Von einer Stenose spricht man u.a. bei einer Verengung des Ohrkanals.

Eine Telespule ermöglicht dem Nutzer, Audiosignale von z.B. Induktionsschleifen zu empfangen.

Ein Tinnitus ist dadurch charakterisiert, dass die betroffene Person einen Ton wahrnimmt, der außerhalb ihres Kopfes nicht präsent ist.

Ein Audiogramm ist eine grafische Darstellung des Hörvermögens.

Bei einer Tonaudiometrie wird der minimale Schallpegel bestimmt, der bei verschiedenen Tonhöhen bzw. Frequenzen zu einer Hörwahrnehmung führt.

Abkürzung für Total Ossicular Replacement Prosthesis.

MED-EL bietet das Standardbatterieteil, das Kinderbatterieteil, das BabyHdO/ActiveWear und das Remote Battery Pack als Trageoptionen für seine CI-Audioprozessoren an.

Das Trommelfell verbindet das Außenohr mit dem Mittelohr. Es wandelt Schallwellen in mechanische Energie um.

siehe Myringitis.

Bei einer Perforation des Trommelfells handelt es sich um eine physische Verletzung des Trommelfells, z.B. durch ein Loch.

Die Tympanometrie ist eine objektive Messung der Impedanzaudiometrie.

Von einer Tympanosklerose spricht man, wenn durch ein Bindegewebe im Mittelohr die Gehörknöchelchen und das Trommelfell verknöchern.

Das Vibrant Soundbridge Mittelohr-Implantatsystem umgeht das Außenohr und stimuliert die Mittelohrstrukturen direkt. Das System besteht aus einer externen und einer internen Komponente.

Als Vibroplasty wird die Behandlung des Hörverlustes mittels einer Stimulation durch Vibration im Mittelohr bezeichnet.

Couplers bieten zusätzliche Möglichkeiten, den FMT im Mittelohr zu fixieren. Sie bieten eine größere Flexibilität für den Chirurgen in verschiedenen anatomischen Situationen.

Durch eine vollständige Stimulation der Cochlea können auch die Nervenzellen in den obersten Regionen der Cochlea erreicht werden, um dem Nutzer so das gesamte Klangspektrum zu präsentieren.

Das Mittelohrimplantat VORP (Vibrating Ossicular Prosthesis) wird direkt unter der Haut platziert und enthält einen Magneten, mit dessen Hilfe der Audioprozessor über dem Implantat befestigt werden kann.

Abkürzung für Vibrant Soundbridge.

Siehe CSR Daten.

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