Comfort MRI mit BONEBRIDGE

Comfort MRI

mit BONEBRIDGE

*Das BCI 601 Implantat des BONEBRIDGE Systems ist bei 1,5 Tesla MR-tauglich, wenn die entsprechenden Bedingungen eingehalten werden (siehe Gebrauchsanweisung BONEBRIDGE).


✓ MRT ohne Operation
✓ ohne Beschwerden und
✓ ohne Höreinschränkungen

Die Magnetresonanztomographie ist eines der wichtigsten bildgebenden Verfahren zur Diagnose von Krankheiten: Magnetfelder werden genutzt, um detaillierte Bilder vom Inneren des Körpers zu erhalten, wodurch Strukturen und Abläufe abgebildet und analysiert werden können. Die Magnetkräfte, die während einer MR-Untersuchung herrschen, wirken sich auch auf Magnete in der Umgebung aus – also auch auf Implantate, die Magnete enthalten, wie z.B. die BONEBRIDGE. Eine MRT ist mit der BONEBRIDGE jedoch trotzdem problemlos möglich.

Warum ist die BONEBRIDGE MR-tauglich?

Implantate müssen eine Reihe standardisierter Tests durchlaufen, um als MR-tauglich bezeichnet werden zu dürfen. Bei diesen Tests werden die Implantate auf Drehmoment, Kraft, Erwärmung und Lärm getestet. Die BONEBRIDGE hat all diese Tests bestanden und ist somit bis 1,5 Tesla MR-tauglich.

Zwei Designmerkmale machen eine MR-Untersuchung mit der BONEBRIDGE möglich: Zum einen ist das Implantat durch Schrauben im Knochen fixiert und zum anderen verhindert das patentierte Magnetdesign, dass sich die Implantatmagnete nach dem Magnetfeld im MRT ausrichten. Dank dieser Merkmale benötigen BONEBRIDGE Nutzer während der Untersuchung auch keine Kopfbandage oder Ähnliches.

BONEBRIDGE und MRT

Vor jeder MRT müssen gewisse Vorbereitungen getroffen werden. Diese sind mit und ohne Hörimplantat gleich:

  • Sie müssen sich entkleiden und alle metallischen Gegenstände von Ihrem Körper entfernen (Brillen, Ohrringe, Piercings etc.).
  • Informieren Sie das Personal über mögliche metallische Gegenstände in Ihrem Körper (z.B. Metallsplitter, Gelenksprothesen etc.) oder Implantate.



So unkompliziert ist eine MRT-Untersuchung mit BONEBRIDGE:
MRT planen MRT-Untersuchung

Müssen Sie bei einer MRT mit BONEBRIDGE zusätzlich etwas beachten?

Sie müssen nur sicherstellen, dass Sie Ihren Audioprozessor abnehmen, bevor sie das Untersuchungszimmer betreten und dass Sie dem Personal Ihre Patientenidentifikationskarte zeigen. Darauf sind die wichtigsten Bedingungen zusammengefasst, die zu einem idealen Untersuchungsergebnis mit der BONEBRIDGE führen. Ansonsten ist der Ablauf einer MRT mit BONEBRIDGE gleich wie ohne Hörimplantat.

Was erwartet Sie während der Untersuchung?

  • Während der Untersuchung kann es sehr laut werden. Deshalb werden Sie vor dem Scan einen Gehörschutz bekommen. Seien Sie sich bewusst, dass Sie Geräusche wahrnehmen werden, obwohl Sie Ihren Audioprozessor nicht tragen. Der Grund hierfür liegt an der Wechselwirkung des Magnetfeldes mit den Implantatmagneten der BONEBRIDGE. Dies ist völlig normal und schädigt weder Ihr Implantat noch Ihr Restgehör.
  • Die Körpertemperatur kann sich um bis zu 2°C erhöhen. Dies geschieht unabhängig von der BONEBRIDGE und führt zu keinen Schäden an Körper oder Implantat.
  • Bei einer MR-Untersuchung mit der BONEBRIDGE werden die Bilder ein sogenanntes Bildartefakt um das Implantat aufweisen. Dadurch werden die Regionen in unmittelbarer Implantatnähe nicht abgebildet.

Erfahrungsbericht: Mit der BONEBRIDGE im MRT

Carmen C. (Spanien) ließ eine MRT-Untersuchung mit ihrer BONEBRIDGE (BCI 601) durchführen:

Als Kind litt ich immer wieder unter Mittelohrentzündungen. Diese hinterließen ihre Spuren in meinen Gehör und schädigten es schließlich dermaßen, dass es nicht mehr richtig funktionierte.

Vor einigen Jahren empfahl mir mein HNO Arzt das BONEBRIDGE System. Ich bin sehr froh, dass ich mich für die Implantation entschieden habe, denn meine Lebensqualität hat sich dadurch verbessert und der Umgang mit meinen Mitmenschen ist für mich sehr viel einfacher geworden – sowohl privat als auch beruflich. Mit der BONEBRIDGE macht es mir wieder Spaß, mit meinen Kunden zu sprechen, Musik zu hören und ins Kino zu gehen. Ich betreibe mein eigenes Geschäft, mit den Kunden zu sprechen und ihnen zuzuhören ist hier sehr wichtig.

Die Tatsache, dass die BONEBRIDGE MR-tauglich ist, war definitiv ein Grund, warum ich mich gerade für dieses System entschieden habe. Und wie sich herausgestellt hat, war das ein sehr guter Grund, denn kürzlich musste ich eine MRT-Untersuchung durchführen lassen. Die Untersuchung ist gut verlaufen, es gab keine Zwischenfälle. Ich habe mich während des Scans gut gefühlt und das Implantat überhaupt nicht gespürt. Auch nach dem Scan war alles bestens: Ich konnte meinen Audioprozessor ganz normal verwenden, die Klangqualität und der Halt am Kopf waren gleich gut wie vor der Untersuchung.


Zur Verfügung gestellt von La Paz Krankenhaus Madrid, Spanien
BONEBRIDGE Nutzerin Carmen C. ließ eine MRT-Untersuchung mit ihrem BCI 601 Implantat durchführen. Die Position des BCI 601 ist retro-sigmoidal. Auf den Bildern ist ein Artefakt um das Implantat sichtbar. Regionen, die sich nicht in der Nähe des Implantats befinden, können normal bewertet werden.

Weitere Information zur Wechselwirkung der BONEBRIGE mit anderen Geräten finden Sie hier: Wichtige Sicherheitsinformation BCI 601


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