Hören und Hörverlust

Jeder Teil des Ohrs spielt bei der Versorgung des Gehirns mit Schallinformationen eine unverzichtbare Rolle. Ein Hörverlust ist das Ergebnis der Beschädigung eines oder mehrerer Teile des Außen-, Mittel- oder Innenohrs. Für ein besseres Verständnis dessen, was ein Hörverlust bedeutet und wo die Ursachen dafür liegen können, hilft es, sich den anatomischen Aufbau des Ohrs und die Funktionsweise des Gehörs zu vergegenwärtigen. Auf den folgenden Seiten finden Sie allgemeine Informationen zu diesen Themen.

Ein Hörverlust sollte immer von einem Spezialisten, wie z. B. einem Audiologen oder einem HNO-Facharzt, diagnostiziert werden. Der Spezialist wird Ihr Hörvermögen testen und so die Art und den Grad des Hörverlusts ermitteln. Zur visuellen Darstellung der Testergebnisse wird ein Audiogramm erstellt.

 

Es gibt vier Arten von Hörverlust:


Die erste und häufigste Art ist die Schallempfindungsschwerhörigkeit. Ursache dafür sind fehlende oder beschädigte Sinneszellen (Haarzellen) in der Cochlea. Der Begriff Schallleitungsschwerhörigkeit bezeichnet alle Probleme im Außen- oder Mittelohr, die die ordnungsgemäße Weiterleitung des Schalls an das Innenohr verhindern. Bei einer kombinierten Schwerhörigkeit liegt sowohl eine Schallempfindungsschwerhörigkeit als auch eine Schallleitungsschwerhörigkeit vor. Von einem neuralen Hörverlust wird gesprochen, wenn der Hörnerv die Signale nicht an das Gehirn weiterleiten kann. 

 

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