Der Weg zum Cochlea-Implantat
Worauf muss ich mich einstellen?
Allgemeine Informationen
Um abzuklären, ob Sie ein Kandidat für ein Cochlea-Implantatsystem sind, werden vor der Implantation einige Routineuntersuchungen durchgeführt. Mit den dadurch gewonnenen Informationen kann das Cochlea-Implantat-Team weitere Begleitumstände erfassen und Ihnen helfen, realistische Erwartungen zu entwickeln. Üblicherweise werden medizinische, audiologische und radiologische Untersuchungen durchgeführt.
Implantation
Die Operation dauert normalerweise zwischen einer und drei Stunden und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Die Risiken sind gering und mit anderen chirurgischen Eingriffen im Bereich der Ohren vergleichbar. Die Patienten dürfen normalerweise am nächsten Tag wieder aufstehen. Die Dauer des Krankenhausaufenthalts hängt von der jeweiligen Klinik und Ihren individuellen Bedürfnissen ab.
Erstanpassung
Etwa vier Wochen nach der Implantation erhalten Sie Ihren Audioprozessor. Der Audioprozessor wird von einem Audiologen für jede Person speziell programmiert („angepasst“). Dieses Programm enthält Frequenz-, Lautstärke- und zeitliche Einstellungen. Zum erstmaligen Einstellen eines idealen Programms sind häufig mehrere Anpassungstermine nötig, in denen die einzelnen Einstellungen feinabgestimmt werden.
Nachsorge
Eine regelmäßige logopädische Therapie ist eine wichtige Voraussetzung beim Hören- und Sprechenlernen. Die Hörtherapie soll Ihnen dabei helfen, mit dem neuen Hörerlebnis umzugehen, das im Vergleich zu den eingeschränkten Fähigkeiten von Hörgeräten wesentlich detaillierter ist.
Wenn Sie direkt an ein Cochlea-Implantatzentrum verwiesen werden möchten oder weitere Informationen zu den Cochlea-Implantatsystemen von MED‑EL wünschen, wenden Sie sich bitte direkt an uns.
