Comfort MRI mit VIBRANT SOUNDBRIDGE*

Comfort MRI

mit VIBRANT SOUNDBRIDGE*

*Das VORP 503 Implantat des SOUNDBRIDGE Systems ist bei 1,5 Tesla MR-tauglich, wenn die entsprechenden Bedingungen eingehalten werden (siehe Gebrauchsanweisung VORP 503). Das Vorgängermodell des Implantats (VORP 502) hingegen ist nicht MR-tauglich und darf nicht gescannt werden.

✓ MRT ohne Operation
✓ ohne Beschwerden und
✓ ohne Höreinschränkungen

Ein MRT zählt zu den wichtigsten bildgebenden Untersuchungsverfahren, die ein Arzt zur Früherkennung und Diagnose von Krankheiten heranziehen kann. Bei einer Magnetresonanztomographie (MRT) werden Magnetfelder genutzt, um detaillierte Bilder vom Inneren des Körpers zu erhalten. Auch in der SOUNDBRIDGE befinden sich Magnete, die auf diese Magnetfelder reagieren. Trotzdem ist ein 1,5 Tesla MRT mit dem Mittelohrimplantat SOUNDBRIDGE (VORP 503) problemlos möglich. Finden Sie hier heraus, wie.

Ablauf einer MR-Untersuchung ohne Hörimplantat

Vor einer MR-Untersuchung müssen Sie sich entkleiden und alle metallischen Gegenstände von sich entfernen (Ohrringe, Brillen, Hörgeräte, Piercings etc.). Außerdem müssen Sie das Personal unbedingt von möglichen Implantaten bzw. anderen metallischen Gegenständen in Ihrem Körper unterrichten (z.B. Metallsplitter, Gelenksprothesen etc.). Wenn Sie alle nötigen Gegenstände entfernt haben, können Sie den Untersuchungsraum betreten und werden auf einer Liege platziert. Diese wird anschließend in den MRT-Tunnel geschoben. Der zu untersuchende Körperteil muss sich dabei in der Mitte des Tunnels befinden.

Während des Scans kann es sehr laut werden. Deshalb bekommen Sie vor Beginn der Untersuchung einen Geräuschschutz. Neben der Lautstärke wird die Enge des Tunnels oft als unangenehm empfunden. Während der Untersuchung kann sich Körpergewebe um bis zu 2°C erwärmen. Das ist eine normale Wirkung des Magnetfelds auf den Körper und völlig unbedenklich.

Ablauf einer SOUNDBRIDGE MR-Untersuchung mit VORP 503

Der Ablauf einer MR-Untersuchung mit SOUNDBRIDGE ist im Grunde gleich wie ohne Hörimplantat. Wichtig ist, dass Sie dem Radiologen Ihre Patienten-Identifikationskarte zeigen. Weiters muss der Audioprozessor vor Betreten des Untersuchungszimmers abgenommen werden. Da kein Audioprozessor getragen wird, gehen Nutzer von Hörimplantaten davon aus, dass sie während des MRTs nichts hören können. Tatsächlich kann es sein, dass Sie durch das Magnetfeld und die Wechselwirkung mit den Magneten in der SOUNDBRIDGE Geräusche hören. Dies ist völlig normal und schädigt weder das Implantat noch das Restgehör. Wie bereits erwähnt, ist es auch normal, dass sich der Körper um bis zu 2°C erwärmen kann. Dies geschieht unabhängig vom Hörimplantat und führt zu keinen Schäden an Körper oder Implantat.

Warum ist die SOUNDBRIDGE MR-tauglich?

Die neue Generation des SOUNDBRIDGE Implantats (VORP 503) hat ein spezielles, patentiertes Magnetdesign, das die Wechselwirkung mit dem Magnetfeld im MRT verhindert. Die Magnete im Implantat reagieren in der Folge neutral auf das Magnetfeld im MRT und richten sich nicht danach aus. Dieser Tatsache ist es auch zu verdanken, dass SOUNDBRIDGE Nutzer während der Untersuchung keine Kopfbandage oder Ähnliches benötigen. Die wichtigsten Bedingungen, die zu einem idealen Untersuchungsergebnis mit der SOUNDBRIDGE führen, sind auf der Patientenidentifikationskarte zusammengefasst.

Bitte seien Sie sich bewusst, dass die MRT-Bilder um das Implantat ein sogenanntes Bildartefakt aufweisen werden, d.h. dass die Regionen in unmittelbarer Nähe zum Implantat nicht abgebildet werden.

Damit ein Implantat für MR-tauglich erklärt wird, müssen eine Reihe standardisierter, genormter Tests durchgeführt werden. Dabei werden Drehmoment, Kraft, Erwärmung und Lärm getestet. Die SOUNDBRIDGE hat alle diese Tests bestanden und kann somit bei 1,5 Tesla als MR-tauglich bezeichnet werden.

SOUNDBRIDGE im MRT

  • VORP 503 ist derzeit das einzige teilimplantierbare Mittelohrimplantat, das bei 1,5 Tesla MR-tauglich ist
  • Keine Implantatentfernung und somit keine Operation nötig
  • Keine Höreinschränkungen: nach der Untersuchung einfach Audioprozessor anlegen und wie gewohnt hören
  • Keine spezielle Vorbereitung nötig: Patienten-Identifikationskarte mitbringen, Audioprozessor abnehmen und fertig
  • Keine Kopfbandage nötig



So unkompliziert ist eine MRT-Untersuchung mit der SOUNDBRIDGE:
MRT planen MRT-Untersuchung

Andere Mittelohrimplantate im MRT

Für Nutzer von Mittelohrimplantaten anderer Hersteller (Ausnahme: Envoy Esteem) ist eine 1,5 Tesla MR-Untersuchung mit mehr Aufwand und Einschränkungen verbunden.

Operation planen Implantat operativ entfernen MRT -Untersuchung Implantat operativ wieder einsetzen Höreinschränkung Prozessor wieder nutzbar MRT planen
  • Anschließend muss ein Operationstermin geplant werden, um das Implantat chirurgisch zu entfernen. Nach dieser Operation kann der Audioprozessor nicht verwendet werden.
  • Erst jetzt kann die MR-Untersuchung durchgeführt werden.
  • Im Anschluss an das MRT muss ein neues Implantat im Rahmen eines operativen Eingriffs wieder eingesetzt werden.
  • Nach diesem Eingriff sollte der Audioprozessor wieder verwendet werden können.

Erfahrungsbericht: Mit der SOUNDBRIDGE im MRT

Judith Hansen hat schon ein MRT mit SOUNDBRIDGE gemacht. Lesen Sie untenstehend, wie sie die Untersuchung erlebt hat.

Ich hatte Glück, dass die neue VIBRANT SOUNDBRIDGE genau zu der Zeit auf den Markt kam, als meine Operation geplant wurde. MR-Tauglichkeit war - und ist nach wie vor - ein wichtiges Thema für mich, da ich wegen einer früheren Operation regelmäßig Kontrollen machen muss. Als ich mich für ein Hörimplantat entschied, war mir deshalb bewusst, dass ich früher oder später wieder ein MRT würde machen müssen. Die neue VIBRANT SOUNDBRIDGE ist das erste Mittelohrimplantat seiner Art, das MR-tauglich ist und ist daher die perfekte Lösung für mich.

Meine SOUNDBRIDGE bekam ich 2014 – im Februar 2016 musste ich schließlich mein erstes MRT mit Implantat machen. Vor dem Temin hatte ich weder Bedenken noch Angst. Da ich schon mehrere MRTs gemacht hatte, wusste ich, was auf mich zukommt. Das MRT mit meiner SOUNDBRIDGE verlief eigentlich gleich wie ohne: ich musste nur den Audioprozessor abnehmen und konnte schon in die Röhre. Während des Scans habe ich von der SOUNDBRIDGE aber gar nichts gespürt – keine Schmerzen, kein Druck. Nach dem MRT setzte ich einfach meinen SAMBA Audioprozessor auf und konnte sofort wieder wie gewohnt hören."

Zum Interview (Video)

Weitere Information zur Wechselwirkung des SOUNDBRIDGE Implantates mit anderen Geräten finden Sie hier:
Wichtige Sicherheitsinformation VORP 503
Wichtige Sicherheitsinformation VORP 502

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